»Der Sternenring – Liebe, was du tust«

Ich war bereits vor dem Lesen dieses Buches sehr gespannt, denn ich durfte bereits den ersten Teil dieser Reihe lesen und rezensieren. (Siehe hier!)

Dieses Buch, das eine Aufforderung an jeden ist, seine eigenen Standpunkte hin und wieder zu überprüfen und einmal eingenommene Blickwinkel eventuell zu verändern, ist auch ein Plädoyer dafür, Liebe für das zu empfinden, was man tagein, tagaus tut. Sonst ist das wohl nicht das Richtige und man sollte weitersuchen. Oder man wird vom Leben dorthin geführt …

Sternenring
Der Umschlag mit freundlicher Genehmigung der Autorin

Lili und ihre Freunde werden in diesem Band in einen Strudel von Ereignissen gerissen, die sie zunächst nicht überblicken. Lili bekommt wieder einmal eine Vision. Ein Mensch, der kurz vor dem Übergang in eine andere Dimension steht, nimmt Kontakt mit ihm auf, doch sie versteht zunächst nicht richtig, was er von ihr will.
Doch als etwas später ein sehr geheimnisvolles Paket ihre Freundin Ariane erreicht, beginnen sich die Zusammenhänge langsam aufzuklären. Der Inhalt genau dieses Pakets, das Ariane von ihrem Vater erhielt, wie sich herausstellt, führt die Drei gemeinsam mit ihren Mentoren auf eine weite und gefährliche Mission mitten in den Dschungel Südamerikas.
Die Autorin macht den Leser im Verlauf der Handlung mit einigen weiteren Personen bekannt, die eine immer wichtigere Rolle einnehmen. Uns werden Arianes Vater und ihre Mutter vorgestellt, die beide als Forscher an unterschiedlichen Stellen der Welt ihren Berufen nachgehen.
Zu Arianes großer Überraschung interessiert sich ihre Mutter urplötzlich für die Arbeit ihres Mannes. Und nicht nur das: Sie selbst reist später ebenfalls nach Südamerika, um bei der Suche nach einer sagenhaften Höhle mitzuhelfen. In dieser Höhle sollen einige Exemplare einer als ausgestorben geltenden Vogelart überlebt haben. Doch nicht nur das. Arianes Vater behauptet, darin liege außerdem ein märchenhafter Schatz verborgen!
Nachdem Ariane zunächst entführt und gefangengehalten wird, rücken die Protagonisten enger zusammen, um die Freundin aus der Gewalt der Kidnapper zu befreien.
Danach startet das Abenteuer erst richtig durch. Unsere Freunde fliegen nach Peru und schon befinden sie sich mitten im südamerikanischen Dschungel auf den Spuren von Arianes Vater. Aber was hat es mit dem geheimnisvollen Sternenring auf sich, der sich – geschickt verborgen – in dem Paket befand, das Ariane am Beginn der Geschichte erhielt? Werden sie die Höhle finden, die geheimnisvollen Vögel und auch den Schatz, von dem Arianes Vater sprach? Werden sich Ariane und ihre Mutter wieder versöhnen können? Und wie entwickeln sich Ariane, Cornelius und vor allem Lilli weiter? Kann sie wirklich lieben, was sie tut? Und hält sie sich an die Abmachungen, die sie mit ihren Mentoren traf?
Bis sich all diese Fragen klären, liegt ein schwerer und langer, teils sogar gefährlicher Weg vor ihnen allen. Ich empfehle dieses Buch, wie schon den ersten Band der Reihe, allen Lesern, die sich auf phantastische Abenteuer ganz normaler Menschen einlassen können. – Ganz normale Menschen? Ja, jeder Held in diesem Buch hat seine Besonderheit, genau wie Du und ich. Und doch bleiben sie – Eva Seith sei dank – ganz normale, authentische Menschen!