Kompendium der Kriminalistik Band 1-3

»Kompendium der Kriminalistik«, was für ein großer Titel!
Und dazu noch von einem einzelnen Autor verfasst, wo andere vergleichbare Werke gleich dutzende Verfassernamen schmücken. – Kann dieses im Dresdener Brokatbook-Verlag erschienene Kompendium tatsächlich ein Standardwerk sein?
All diese Fragen geistern dem Interessenten natürlich durch seinen Kopf, wenn er vor der Kaufentscheidung steht.

Diese Frage möchte ich gleich vorab beantworten: Ja, dieses Werk darf sich Standardwerk nennen, ja, es muss diesen Titel sogar tragen!
Das Werk gliedert sich recht logisch in mehrere Teile.

Ter Titel von Band 1 mit freundlicher Genahmigung des Verlags

In Band I (»Lexikon der Kriminalistik«) bietet es eine umfangreiche Sammlung kriminalistischer sowie juristischer Begriffe. Das Wissen um diese Begriffe sollte für jeden Polizisten und natürlich erst recht für jeden Kriminalisten zum täglichen Handwerkszeug gehören.
Ja, mittlerweile gehören auch viele Krimiautoren zu den eifrigen Lesern dieses Werks. Sollten die Kriminalisten hier nicht wenigstens gleichziehen, wird irgendwann das perfekte Verbrechen Realität; DNS hin oder her.
Im Anhang des Bandes sind etliche relevante Fotos enthalten.

Der Titel des 2. Bandes mit freundlicher Genehmigung des Verlags

Im Band II des Kompendiums (»Die Sprache der Toten«) bieten sich dem Leser vielfältigste Einblicke in die Forensik der Medizin. Dieser Teil des Kompendiums ist als Bildband gestaltet, der selbstverständlich ebenfalls viele umfangreiche Erläuterungen enthält. Durch bloßes Betrachten und Vergleichen kann in ihm auch der interessierte Laie lernen, beispielsweise zwischen einem aufgesetzten Schuss und einem solchen, der aus der Entfernung abgegeben wurde, zu unterscheiden. Das ist Wissen, das heute selbst vielen Ärzten abgeht.

Der Titel des 3. Bandes mit freundlicher Genehmigung des Verlags

Der erst in diesem Jahr erschienene Band III des Werkes (»Phänomenologie einer Strafsache«) geht es darum, die Arbeit der Untersuchungsbehörden zu erläutern und verständlich zu machen.
Das Ganze beginnt mit der Tatortarbeit sowie der Spurensicherung und geht über die Differenzierung zwischen den möglichen Todesarten (Unfall, Selbsttötung oder Fremdtötung) bis hin zu verschiedenen Vernehmungstaktiken, um mögliche Zeugen oder Beschuldigte in ihrer Erinnerung nicht zu beeinflussen.

Leider ist das Studium der Kriminalistik nicht mehr im Angebot der Humbold-Universität Berlin und auch keiner anderen deutschen Hochschule.
Dieses Werk wäre meiner Meinung nach unbedingt in die Ausbildung jedes Organs der Rechtspflege sowie jedes Arztes einzubeziehen, damit Mörder nicht ungestraft davonkommen.
Es ist ein Standardwerk, nach dem sogar an einem Tatort vorgegangen werden könnte.

Der Autor Dr. Manfred Lukaschewski hat an der Humbold-Universität Berlin das Universitätsstudium der Kriminalistik absolviert und tritt seit Jahren engagiert dafür ein, dass dieser Studiengang wiederbelebt wird. Nicht etwa um des Studiums willen, sondern ganz einfach, weil die Kriminalistik eine sehr umfassende Wissenschaft ist, die man nicht mal nebenbei erlernen kann.
Auch die einzelnen Teile dieser Wissenschaft sind so komplex, dass ein Hochschulstudium gerade dafür ausreicht, ihre Grundlagen zu erlernen.
Außerdem sollte es der gesamten Gesellschaft doch darum gehen, den Opfern zu ihrem Recht zu verhelfen. Und damit meine ich nicht nur die Opfer, die nicht mehr unter den Lebenden weilen.

Dr. Manfred Lukaschewski
»Kompendium der Kriminalistik«
Brokatbook-Verlag Dresden
Bd 1: »Lexikon der Kriminalistik« 34,90 € – ISBN: 978-1326637507
Bd 2: »Die Sprache der Toten« 49,00 € – ISBN: 978-3955019358
Bd 3: »Phänomenologie einer Strafsache« 50,00 € –
ISBN: 978-1520741116

Der Sünderchor

Ein großer Mittelalterroman, der Seinesgleichen sucht.

Das Titelbild mit freundlicher Genehmigung des Verlags

Es ist der Abschlussband einer Trilogie, der vor mir liegt. Dennoch ist es sehr leicht und flüssig möglich, in das Geschehen einzutauchen.
Die Zwillinge Claudia und Nadja Beinert verstehen es meisterlich, den Leser mit in die Zeit zu nehmen, in welcher große Bauwerke entstanden, wie der Dom Sankt Peter und Paul zu Naumburg.
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Die Seelenmuse – Gedichte

Einzelne Gedichte von Heike Hoffmann waren mir bereits aufgefallen, lange bevor sie als Buch erschienen sind.

Der Titel mit freundlicher Genehmigung der Autorin

Doch was ist schon ein einzelner Stern gegen das gesamte funkelnde Firmament der in diesem Band versammelten Kleinodien der Sprache!
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„Haut nah“ von Dr. Yael Dagmar Adler

Ein Buch über die Haut? – Ja, ein Buch über die Haut!
Früher oder später bekommt es jeder mit seiner Haut zu tun. Schon der Volksmund kennt viele Formulierungen, die sich auf die Haut beziehen. Etwas juckt uns oder eben auch nicht, etwas anderes geht uns unter die Haut. Das sind nur einige wenige Beispiele für das Vorkommen der Haut in unserem Sprachgebrauch. Viele Menschen müssen im Lauf ihres Lebens den Weg zum Hautarzt auf sich nehmen. „„Haut nah“ von Dr. Yael Dagmar Adler“ weiterlesen

»Affinity Photo« von Markus Wäger

Das Buch vom Markus Wäger, dem einige Erfahrung im Foto-Metier nachgesagt werden darf, richtet sich gleichermaßen an Einsteiger wie auch an Umsteiger, die von Photoshop oder einem ähnlichen Bildbearbeitungsprogramm kommen.
Das Programm Affinity Photo begeisterte mich ob seiner Funktionsvielfalt, die an jene des Marktführers heranreicht, von der ersten Sekunde an. Doch jeder Versuch, ein Foto zu bearbeiten, glich mehr einem Umhertappen in der Dunkelheit denn einer gezielten Einflussnahme auf bestimmte Eigenschaften des Lichtbildes.

Mit freundlicher Genehmigung des Verlags
Mit freundlicher Genehmigung des Verlags

Mit dem Buch »Affinity Photo« hat sich dieser Umstand explizit geändert.
Geradezu intuitiv möchte ich den Aufbau der einzelnen Kapitel nennen, die dem interessierten Bildbearbeiter jenes Wissen an die Hand geben, das er bisher vergeblich suchte.
Alle Bestandteile des Buches sind logisch aufgebaut und die Schritt-für-Schritt-Anleitungen sind leicht nachzuvollziehen. Die Ergebnisse, welche ich erzielen konnte, stimmten mich zufriedener als alles, was ich vorher erreichte. Insofern ist der Untertitel »Schritt für Schritt zum perfekten Bild« keineswegs übertrieben gewählt.
Ledigleich die etwas zu dunklen Abbildungen der Programmoberfläche machten mir das Leben unnötig schwer. Hier hätte ich mir dort, wo es für mich darauf ankam, vom Verlag eine Farbumkehr gewünscht. Schwarz auf weiß ist eben besser zu erkennen als umgekehrt.
Dennoch ist dieses Buch meine absolute Empfehlung für alle, die ein supergutes Bildbearbeitungsprogramm kenntnisreich benutzen wollen, die Investition in den Marktführer jedoch scheuen.
Für semiprofessionelle Fotobearbeiter ist Affinity Photo mit diesem Buch gut zu beherrschen und ein ausgezeichnetes Arbeitsmittel. Dieses Buch ist für mich auf jeden Fall sein Geld wert.

Gebundene Ausgabe: 296 Seiten
Rheinwerk Design; Auflage: 1 (29. Februar 2016)
Größe: 19,8 x 2,2 x 24,8 cm
ISBN 978-3836240314
34,90 €

»Griechische und Germanische Götter- und Heldensagen«

Knapp 850 Seiten umfasst dieses gewaltige Werk der Autoren Reiner Tetzner und Uwe Wittmeyer. Gewaltig ist nicht nur der Umfang, sondern auch die Wucht der Geschichten, die auf den Leser einprasselt, wie ein Starkregen. Gewaltig sind auch die vielen Bilder, die beim Lesen auf den Rezipienten einströmen. Jeder Abschnitt, jede einzelne Sage ergibt neue, gewaltige Bilder im Kopf. „»Griechische und Germanische Götter- und Heldensagen«“ weiterlesen

»Intuitive Heilung« von Dr. Uwe Albrecht

In seinem zweiten Grundlagenwerk zur evolutionären innerwise-Methode geht der Arzt und Naturheilkundler Dr. Uwe Albrecht entgegen dem, was der Titel vermuten lässt, nicht nur auf die Heilung körperlicher Beschwerden ein. Das wurde mir bewusst, als ich den zweiten Satz in diesem Buch las: »Ich bin Arzt und meine Patienten sind Menschen, Tiere, Pflanzen, Häuser, Systeme, Projekte und Firmen. Und ich behandle alle mit dem gleichen System: innerwise.« In diesem Buch geht es also gar nicht um das Gesundmachen im herkömmlichen (medizinischen), sondern im viel umfassenderen Sinn.

Das Titelbild mit freundlicher Genehmigung des Verlags
Das Titelbild mit freundlicher Genehmigung des Verlags

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Warum das Gehirn Geschichten liebt – Mit Storytelling Menschen gewinnen und überzeugen

Erzähl doch mal ne Story! Von einem Praktiker für die Praxis geschrieben.
Storytelling ist zurzeit in aller Munde. Gerade, wenn es ums Verkaufen geht. Doch nicht nur, wenn man etwas an die Frau oder den Mann bringen will, ist Storytelling scheinbar das neue Mittel der Wahl. Nein, auch wenn Menschen gewonnen oder für eine Sache begeistert werden sollen, vermag eine gut erzählte Geschichte den Weg in die Herzen der Leute leichter ebnen als bloße Fakten.

Das Cover mit freundlicher Genehmigung des Verlags
Das Cover mit freundlicher Genehmigung des Verlags

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Sehkraftverlust jetzt stoppen!

Bruce Fife zeigt in seinem Buch auf seine charmante Art und Weise, wie man mit Kokosnuss, Kokoswasser und dem aus der Kokosnuss gewonnenen Öl auch etwas Gutes für seine Augen tun kann.
Dieses Buch ist schon etwas für Fortgeschrittene. Menschen die sich nicht so mit den einzelnen Prozessen, die im Körper vor sich gehen, auskennen oder auskennen wollen, kann ich dieses Buch nicht empfehlen, da sie an den einzelnen Kapiteln schnell verzweifeln werden. Es strotz nur so vor langen und nicht immer leicht zu verstehenden Beschreibungen von Körperprozessen, die sind aber wichtig zum richtigen Verstehen der inneren Abläufe. „Sehkraftverlust jetzt stoppen!“ weiterlesen

PDF in der Druckvorstufe: PDF-Dateien erstellen, korrigieren und ausgeben

Was ist schon ein 910-Seiten-Wälzer im Gegensatz zu einem wahren Riesen wie PDF?!
Jeder, der mit Druckvorlagen im weiteren Sinn zu tun hat, wird früher oder später um das Thema PDF nicht herumkommen. Um die Grundlagen dieses Dateiformats umfassend und fundiert kennenzulernen, ist dieser Wälzer allemal eine gute Alternative. Für mich ist er so etwas wie ein Grundlagenwerk. Ich werde ihn in Zukunft öfter zur Hand nehmen, wenn es um Details des PDF-Formats und dessen Anwendung geht.

Das Frontcover des Buchs mit freundlicher Genehmigung des Verlags
Das Frontcover des Buchs mit freundlicher Genehmigung des Verlags

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