»Dein Körper lügt nie«

Untertitel: »Das 3-Wochen-Programm zur dauerhaften Befreiung von Schmerzen«

WOW – ein Vorwort von Gwyneth Paltrow, ganz so, als ob sie das im Buch Beschriebene selbst erlebt hat! Ich war ein bisschen sprachlos und wusste nicht genau, auf was ich mich beim Lesen und Durcharbeiten einlassen werde.
Koerper
Als Erstes muss ich sagen, dass das Hardcover-Buch mit einem sehr ansprechend gestalteten Buchumschlag ausgestattet wurde. Das Papier ist chamoisfarbig, angenehm haptisch und der Druck darauf sehr gut lesbar. „»Dein Körper lügt nie«“ weiterlesen

»Falterburg – Der Sommerflügel«

Ein neues Buch aus dem Wiesengrund Verlag! Dieser Verlag ist vor allem bekannt für seine wunderbaren, schön gestalteten und illustrierten Bücher für Kinder und seine historischen Romane.

Nun also wieder etwas für Kinder, nein, besser noch, für jedes Alter! Ich war sehr gespannt, was für eine Geschichte die Autorin Anette Felber in diesem Buch, dem ersten einer vierteiligen Reihe, erzählt.
Auch dieses Buch ist, wie alles aus dem Wiesengrund Verlag, exquisit gestaltet und ich nahm und nehme es sehr gern in die Hand. Der feste Einband wirkt wie ein Schutzschild, welches die ganze Geschichte einhüllt. Die Seiten fühlen sich wohlig nach Papier und irgendwie angenehm voluminös an. Einige Kapitel des Buchs beginnen mit einfarbigen Illustrationen der Künstlerin Anne Manzek. Sie sind sehr liebevoll ausgeführt und regen die Phantasie an, auf Reisen zu gehen, sich auf die Geschichte einzulassen und das Buch sowie die Welt zu erkunden, in die Anette Felber uns, ihre Leser, mitnimmt. „»Falterburg – Der Sommerflügel«“ weiterlesen

»Der Sternenring – Liebe, was du tust«

Ich war bereits vor dem Lesen dieses Buches sehr gespannt, denn ich durfte bereits den ersten Teil dieser Reihe lesen und rezensieren. (Siehe hier!)

Dieses Buch, das eine Aufforderung an jeden ist, seine eigenen Standpunkte hin und wieder zu überprüfen und einmal eingenommene Blickwinkel eventuell zu verändern, ist auch ein Plädoyer dafür, Liebe für das zu empfinden, was man tagein, tagaus tut. Sonst ist das wohl nicht das Richtige und man sollte weitersuchen. Oder man wird vom Leben dorthin geführt …

Sternenring
Der Umschlag mit freundlicher Genehmigung der Autorin

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»Der EmotionsCode: So werden Sie krank machende Emotionen los«

Bradley Nelson beschreibt in seinem Buch seine über Jahre hinweg entwickelte und erprobte Methode, krank machende Emotionen aufzulösen. Auf 312 Seiten, die gut in Teile gegliedert und in verschiedene Kapitel unterteilt sind, erklärt uns der Autor detailliert seine Erfahrungen mit dem EmotionsCode. Während es in den Teilen eins und zwei theoretisch um festsitzende Emotionen, Krankheiten und verschiedene Tests zur Kommunikation mit dem eigenen Unterbewusstsein geht, wird es in den Teilen drei und vier praktisch. „»Der EmotionsCode: So werden Sie krank machende Emotionen los«“ weiterlesen

»Ich sag’s mit Sax«

›On Tour mit einer blondierten Saxophonistin‹lautet der Untertitel des Buchs, das ich Ihnen, sehr geehrte Leserinnen und Leser, in diesem Beitrag gern etwas näherbringen möchte.

Das Saxophon – oder vielmehr sein Klang – faszinierte mich bereits als Kind so stark, dass ich das Spielen dieses Instruments am liebsten erlernt hätte. Doch wie ist das so, wenn man fernab urbaner Metropolen aufwächst, wie ich dereinst? Es gab auf dem Land nur wenige Instrumentallehrer! Vor allem keine für das Sax und folglich gab es für mich auch keine Chance zum Erlernen dieses Instruments.
Anders erging es der Autorin des vorliegenden Buches. Die sympathische Blondine mit dem Mund auf dem rechten Fleck hat das Blasen dieses Instruments erlernt. Auch sie erlag bereits in Kindertagen den wundervollen, einschmeichelnden Klängen der „Kanne“, wie sie das Instrument scherzhaft nennt, welches als eines der letzten seinen Eroberungszug rund um die Welt antrat. „»Ich sag’s mit Sax«“ weiterlesen

Premierenlesung: »Leben unter anderem ist leben unter Anderen«

Gestern Abend war es also so weit! Die erste Lesung meiner Kollegin Barbara Schneyer stand auf dem Programm. Und nicht nur ich wartete voller Ungeduld auf die Präsentation ihres Erstlingswerks.
Das Ereignis fand in der Krölpaer Pinsenberghalle statt. Barbara wohnt bereits viele Jahre in Krölpa, ist dort offenbar bekannt wie der sprichwörtliche bunte Hund und dementsprechend war der Raum schon lange vor Beginn der Veranstaltung gut gefüllt. Helfer brachten nach und nach immer mehr Sitzgelegenheiten herbei, damit auch jeder Zuhörer einen Platz ergattern konnte, während Helferinnen jeden Gast mit einem Gläschen Sekt begrüßten.
Doch die Anwesenden mussten sich noch etwas gedulden, denn nach der Begrüßung durch Barbara Schneyer hatte zunächst die angekündigte Linedance-Gruppe, der auch Barbara angehörte, ihren Auftritt. Man sah jedem Einzelnen dieser Gruppe an, dass sie bzw. er aufgeregt war. Zu immer schneller werdenden Rhythmen, nicht nur aus dem Country-Bereich – ja, auch nach E-Nomine wurde getanzt – legten die Tänzerinnen und Tänzer eine flotte Sohle aufs Parkett. Und jeder im Saal konnte erkennen, dass die Truppe dabei ihren Spaß hatte. – Der Auftritt ging in die Verlängerung, als die Protagonistin des Abends, die ja Teil dieser Darbietung gewesen war, zum Umkleiden ging.

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»Intuitive Diagnostik« von Dr. Uwe Albrecht

Es ist ein Fachbuch, doch es ist nicht nur für Fachleute, sondern auch für interessierte Laien sehr aufschlussreich. Besonders der Untertitel auf dem Umschlag springt sofort ins Auge: ›Die evolutionäre innerwise-Methode‹.
Eine evolutionäre Diagnostik sollte nicht nur viele Naturheilkiundler und Heilpraktiker, sondern auch immer mehr Ärzte ansprechen. Wenn sich alle nur auf die moderne Apparatemedizin stützen, ufern nicht nur die Kosten in absehbarer Zukunft aus, sondern besonders der Mensch als Person bleibt immer mehr auf der Strecke. Und meiner Meinung nach nicht nur der Kranke.

Titelbild mit freundlicher Genehmigung des Verlags
Titelbild mit freundlicher Genehmigung des Verlags

Dem vielseitig ausgebildeten Arzt Uwe Albrecht gelingt es bereits auf den ersten Seiten, den Leser zu fesseln. Schon der Lebensweg des Autors ist beeindruckend. „»Intuitive Diagnostik« von Dr. Uwe Albrecht“ weiterlesen

»Der Schlüssel zum Tor: Erkenne, wer du bist«

Bereits der Klappentext des Buchs klingt sehr interessant und vielversprechend.
Es geht im Erstlingswerk von Eva Seith um ein völlig normales Mädchen, das plötzlich entdeckt, etwas ganz Besonderes zu sein, ohne dass sie das Geringste dafür kann. Ihre Gabe hat sie ausgewählt, nicht umgekehrt.

Schluessel
Obwohl das Buch für Menschen ab 10 geschrieben wurde, gelingt es der Autorin bereits auf den ersten Seiten, mich völlig in die Welt von Lili und ihrer sympathischen, findigen und weit herumgekommenen Großmutter Esther hineinzuziehen. Ich fühle mich zu Hause in dieser Welt, in der Lilis Mutter nur eine Nebenrolle zu spielen scheint. „»Der Schlüssel zum Tor: Erkenne, wer du bist«“ weiterlesen

»Der Brüderschaft verehret – Die Silberbecher und Pokale der Halloren«

Ein Schwergewicht liegt vor mir. Und das gleich in mehrfachem Sinne. Das Buch ist groß. Und es ist schwer. Aber es ist auch ganz besonders. Dieses Buch erzählt auf seinen knapp 400 Seiten gleich mehrere Geschichten.
Da ist zum einen die Vergangenheit der Salzwirker-Brüderschaft selbst, deren Gründungsurkunde sich ins Jahr 1491 datieren lässt. – Allein diese fast schon sagenhaften Dimensionen lassen den Menschen des 21. Jahrhunderts erschaudern. – 1491 war Amerika noch nicht entdeckt!

Der Titel des Werks
Der Titel des Werks

Wie kam es eigentlich zu den Privilegien, die die Brüderschaft im Laufe der Geschichte von den wechselnden Landesherren verliehen bekam und von denen ein Großteil noch heute gilt? Wo liegen eigentlich die historischen Quellen von Festgewand, Zappeltanz, Fahnenspiel, Fischerstechen und Pfingstbier? Und wie sind Grabgeleit und die Hilfe bei Feuersnot entstanden?
All diesen Fragen (und noch einigen mehr) wird in diesem Buch akribisch nachgegangen. Doch es geht auch um ganz persönliche, familiäre Geschichten und Schicksale in diesem Buch.
Selbstverständlich werden auch Histörchen aus früheren Zeiten berichtet.
Doch naturgemäß geht es in diesem, von den Halloren selbst in ihrer etwas sympathisch-flapsigen Hallenser Art »Becherbuch« genannten, Band um den fast schon legendären Silberschatz der Halloren, welcher sich ja in der Hauptsache aus Silberbechern zusammensetzt.
Wie kam es eigentlich zur ersten Becherschenkung, wie wurden die Becher in früheren Zeiten aufbewahrt und weshalb verschwanden einige wenige davon in den Wirren der Vergangenheit? Diese und andere Begebenheiten wurden von den Autoren liebevoll zusammengetragen und in interessanter Weise dokumentiert.

Schon die Annalen der Salzwirker-Brüderschaft und die ihres Silberschatzes würden ein ganzes Buch füllen. Doch dieses Werk hat sich wesentlich mehr vorgenommen, als diese interessanten Geschichten zu erzählen.
So geht es im nächsten Teil um die verschiedenen Goldschmiede und die von ihnen bei der Becherherstellung angewandten Techniken. Auch dieser Abschnitt ist äußerst lesenswert, da er uns quer durch die vergangenen Jahrhunderte und technischen Entwicklungen bis in die heutige Zeit führt.

Doch alsdann kommt es im Becherbuch zum Höhepunkt. Es folgt die ausführliche Präsentation der einzelnen Bestandteile des Silberschatzes der Salzwirker-Brüderschaft im Thale zu Halle!
Diese, in Form eines Katalogs gestaltete Präsentation, ist in zwei Teile gegliedert. In deren Ersten die Silberbecher und in deren Zweiten die anderen Pretiosen einzeln und genau vorgestellt werden. Um es gleich vorwegzuschicken, hier kann das Auge des Kunstinteressierten sich kaum sattsehen!
Jeder Becher und jede Preziose wird auf einer Doppelseite detailliert und ausführlich vorgestellt: Ein vollformatiges Foto auf der einen; eine umfassende Beschreibung des Kunstwerks auf der anderen Seite bilden hier eine wunderbare Einheit.
Beim Umblättern war ich immer wieder überrascht, wie verschieden die Formen verschiedener Silberbecher sind, wie unterschiedlich die Verzierungen und Ausschmückungen eines solchen kunsthandwerklichen Meisterstücks nur sein können! Jede Seite bietet einen neuen Kunstgenuss!
Die Fülle der Informationen ist in diesem Teil des Werks kaum zu überbieten! Hier haben sowohl der Kunstinteressierte und der Statistiker als auch der historisch Ambitionierte und der Schöngeist ihre absolute Freude. Die durchweg erstklassigen Fotos lassen die Kunstwerke erscheinen, als ob man sie ergreifen und dann von Nahem betrachten könnte.

Nun schließt sich ein Verzeichnis der Meister mit ihrer jeweiligen Lebensgeschichte an, welche die Silberbecher und die anderen Gegenstände kunstvoll angefertigt haben.
Eine weitere Übersicht führt im Anschluss daran jeden einzelnen Stifter, ebenfalls mit einer kurzen Biographie, auf. Zusätzliche Dokumente, ein Katalog der Meisterzeichen, ein Glossar sowie die in solchen und ähnlichen Werken üblichen Register ergänzen den Band und runden ihn ab. Zusammengefasst stellt er eine besondere Wertschätzung der Geschichte und der Traditionen der Salzwirker dar.

Aus all diesen Gründen ist der Salzwirker-Brüderschaft im Thale zu Halle mit diesem im Selbstverlag herausgegebenen und im Druckhaus Köthen hergestellten Band ein ganz großer Wurf gelungen. Zumal es von ihm nur eine begrenzte Auflage gibt, dürfte diese in kürzester Zeit vergriffen sein.

Ein Teil der Rückseite des Buches
Ein Teil der Rückseite des Buches

»Der Brüderschaft verehret«
›Die Silberbecher und Pokale der Halloren‹
© Selbstverlag der Salzwirker-Brüderschaft im Thale zu Halle
ISBN: 978-3-00-044467-8