»Mediale Medizin« von Anthony William

Meine Huldigung an Spirit

Der Untertitel „Der wahre Ursprung von Krankheit und Heilung“ macht schon erheblich neugierig. Ich glaube, ich kann es schon vorwegnehmen, er hält, was er verspricht. Ich hatte schon mehrmals von diesem Buch gehört und es mit der Metapher „ach, wieder so ein Buch, wo sich jemand profilieren will“ abgetan.

Der Titel mit freundlicher Genehmigung des Verlags

Als ich dann jedoch zum wiederholten Male das Buch mehr oder weniger unter die Nase gehalten bekam, habe ich mich dazu entschlossen, es doch zu lesen. Aber ich wollte dazu unbedingt auch eine Rezension schreiben. Ich habe das Buch regelrecht verschlungen. So viele mir bisher unbekannte Zusammenhänge, welche hier beschrieben werden. Dieses Buch ist mit so vielen Beispielen durchzogen, so dass jeder Einzelne sich in den verschiedenen Symptomen selbst erkennen kann. Damit ist es aber nicht getan. Anthony William bzw. „Spirit“ geht noch weiter. Er zeigt zu jedem aufgeführten Krankheitsbeispiel, was man Essen kann, um Linderung zu erhalten. Sicherlich sind dies Essgewohnheiten, welche wir im europäischen Raum lange nicht verwendet haben und deswegen fallen sie im Einzelnen auch so schwer. Wer möchte den gern auf Zucker, Milchprodukte und vor allem noch einen wichtigen Bestandteil, den Sie gerne selbst nachlesen können, verzichten. Wer weiß schon, dass es viele Formen des Epstein-Barr-Virus gibt und dass es sich z.B. in Gürtelrose äußert. All diese Zusammenhänge und noch viele mehr werden hier so gut und verständlich beschrieben, dass sogar der Laie sie bestens verstehen kann. Natürlich dürfen Fallbeispiele in so einem Buch nicht fehlen und so erzählt Anthony in seiner leichten Art und Weise, wie er mit seinem Protokoll die Essgewohnheiten von Hilfesuchenden geändert hat und diese dann Linderung erfahren haben. Auch habe ich mich nicht im Geringsten daran gestört, dass „Spirit“ derjenige ist, welchem Anthony dies alles zu verdanken hat. Was es mit „Spirit“ auf sich hat, lesen Sie selbst und bilden sich Ihre eigene Meinung darüber. Unbedingt erwähnen möchte ich noch, dass in diesem Buch auch Rezepte vorhanden sind. Ich habe sie selbst schon ausprobiert und sie sind einfach super lecker. Die heilsame 28-Tage-Reinigung ist detailliert beschrieben und lässt meiner Meinung nach keine Fragen offen. Wer tiefgreifendere Erfahrungen machen möchte, dem empfehle ich unbedingt Anthony Williams 2. Buch „Medical Food“ (hier werden die einzelnen Obst- und Gemüsesorten ausführlich beschrieben), welches ich mir auch schon gekauft habe. Zum Abschluss kann ich noch sagen, dass ich angenehm über dieses Buch überrascht war und ich schon auf sein drittes Buch gespannt bin. Ich kann Mediale Medizin nur von Herzen empfehlen und wer mich kennt weiß, dass ich „Spirit“ gern persönlich kennenlernen würde.

»Intuitive Heilung« von Dr. Uwe Albrecht

In seinem zweiten Grundlagenwerk zur evolutionären innerwise-Methode geht der Arzt und Naturheilkundler Dr. Uwe Albrecht entgegen dem, was der Titel vermuten lässt, nicht nur auf die Heilung körperlicher Beschwerden ein. Das wurde mir bewusst, als ich den zweiten Satz in diesem Buch las: »Ich bin Arzt und meine Patienten sind Menschen, Tiere, Pflanzen, Häuser, Systeme, Projekte und Firmen. Und ich behandle alle mit dem gleichen System: innerwise.« In diesem Buch geht es also gar nicht um das Gesundmachen im herkömmlichen (medizinischen), sondern im viel umfassenderen Sinn.

Das Titelbild mit freundlicher Genehmigung des Verlags
Das Titelbild mit freundlicher Genehmigung des Verlags

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Begeisterndes Mitteldeutschland

Ich gestehe: Ich bin begeistert!
Wovon? – Von Mitteldeutschland. Absolut.
Sie wollen wissen, woher diese Begeisterung stammt? – Ich bin ein Kind Mitteldeutschlands. Ich bin in Sachsen-Anhalt geboren und zur Schule gegangen, war in Sachsen zum ersten Mal verliebt und lebe heute im schönen Thüringen.
Genügt das zur Begründung? – Nein? Dann hole ich für Sie gern ein wenig weiter aus.
Mein Geschichtslehrer – übrigens ein Junglehrer und ehemaliger Bergmann – hat uns Kindern mit viel Enthusiasmus nähergebracht, in welcher geschichtlichen Schatzkammer wir lebten. Das war in meinem Geburtsort Nebra, einer kleinen, verträumten Stadt am Lauf der Unstrut.
Schätze? Welche Schätze sind dort schon zu finden? Dort, im ehemaligen Arbeiterbezirk Halle!
Wenn ich eine Aufzählung beginnen würde, nähme sie schnell ungeheure Ausmaße an. Ich begnüge mich mit einer Aufzählung, die ich noch aus dem Schulunterricht kenne:
– In dem kleinen Dorf Memleben war wohl die Lieblingspfalz der ersten ›deutschen‹ Könige und Kaiser.
– Zu Naumburg steht der einzige Dom nördlich der Alpen, der in zwei Baustilen errichtet wurde. Doch die unterschiedlichen Turmpaare sind nur die weithin sichtbaren Kennzeichen dieser ehemaligen Bischofskirche. In ihrem Innern gibt es weit mehr zu bestaunen, als man glauben mag.
– Als ein Drittes möchte ich die Stadt Eisleben nennen. In dieser Stadt stehen sowohl das Geburts- als auch das Sterbehaus des Reformators Martin Luther, der mit seinen 95 Thesen ›wider den Ablass‹ die Kirche reformieren wollte und ungewollt zum theologischen Urheber ihrer Spaltung wurde.
All diese geschichtsträchtigen Orte sind nicht weiter als dreißig Kilometer von meiner Geburtsstadt entfernt, die heute für ein anderes Kleinod selbst weltweit bekannt ist. Davon wird noch zu berichten sein.
Vermochten diese Beispiele, Ihnen meine Begeisterung näherzubringen? „Begeisterndes Mitteldeutschland“ weiterlesen