Premierenlesung: »Leben unter anderem ist leben unter Anderen«

Gestern Abend war es also so weit! Die erste Lesung meiner Kollegin Barbara Schneyer stand auf dem Programm. Und nicht nur ich wartete voller Ungeduld auf die Präsentation ihres Erstlingswerks.
Das Ereignis fand in der Krölpaer Pinsenberghalle statt. Barbara wohnt bereits viele Jahre in Krölpa, ist dort offenbar bekannt wie der sprichwörtliche bunte Hund und dementsprechend war der Raum schon lange vor Beginn der Veranstaltung gut gefüllt. Helfer brachten nach und nach immer mehr Sitzgelegenheiten herbei, damit auch jeder Zuhörer einen Platz ergattern konnte, während Helferinnen jeden Gast mit einem Gläschen Sekt begrüßten.
Doch die Anwesenden mussten sich noch etwas gedulden, denn nach der Begrüßung durch Barbara Schneyer hatte zunächst die angekündigte Linedance-Gruppe, der auch Barbara angehörte, ihren Auftritt. Man sah jedem Einzelnen dieser Gruppe an, dass sie bzw. er aufgeregt war. Zu immer schneller werdenden Rhythmen, nicht nur aus dem Country-Bereich – ja, auch nach E-Nomine wurde getanzt – legten die Tänzerinnen und Tänzer eine flotte Sohle aufs Parkett. Und jeder im Saal konnte erkennen, dass die Truppe dabei ihren Spaß hatte. – Der Auftritt ging in die Verlängerung, als die Protagonistin des Abends, die ja Teil dieser Darbietung gewesen war, zum Umkleiden ging.

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»Intuitive Diagnostik« von Dr. Uwe Albrecht

Es ist ein Fachbuch, doch es ist nicht nur für Fachleute, sondern auch für interessierte Laien sehr aufschlussreich. Besonders der Untertitel auf dem Umschlag springt sofort ins Auge: ›Die evolutionäre innerwise-Methode‹.
Eine evolutionäre Diagnostik sollte nicht nur viele Naturheilkiundler und Heilpraktiker, sondern auch immer mehr Ärzte ansprechen. Wenn sich alle nur auf die moderne Apparatemedizin stützen, ufern nicht nur die Kosten in absehbarer Zukunft aus, sondern besonders der Mensch als Person bleibt immer mehr auf der Strecke. Und meiner Meinung nach nicht nur der Kranke.

Titelbild mit freundlicher Genehmigung des Verlags
Titelbild mit freundlicher Genehmigung des Verlags

Dem vielseitig ausgebildeten Arzt Uwe Albrecht gelingt es bereits auf den ersten Seiten, den Leser zu fesseln. Schon der Lebensweg des Autors ist beeindruckend. „»Intuitive Diagnostik« von Dr. Uwe Albrecht“ weiterlesen

»Der Schlüssel zum Tor: Erkenne, wer du bist«

Bereits der Klappentext des Buchs klingt sehr interessant und vielversprechend.
Es geht im Erstlingswerk von Eva Seith um ein völlig normales Mädchen, das plötzlich entdeckt, etwas ganz Besonderes zu sein, ohne dass sie das Geringste dafür kann. Ihre Gabe hat sie ausgewählt, nicht umgekehrt.

Schluessel
Obwohl das Buch für Menschen ab 10 geschrieben wurde, gelingt es der Autorin bereits auf den ersten Seiten, mich völlig in die Welt von Lili und ihrer sympathischen, findigen und weit herumgekommenen Großmutter Esther hineinzuziehen. Ich fühle mich zu Hause in dieser Welt, in der Lilis Mutter nur eine Nebenrolle zu spielen scheint. „»Der Schlüssel zum Tor: Erkenne, wer du bist«“ weiterlesen

»Der Brüderschaft verehret – Die Silberbecher und Pokale der Halloren«

Ein Schwergewicht liegt vor mir. Und das gleich in mehrfachem Sinne. Das Buch ist groß. Und es ist schwer. Aber es ist auch ganz besonders. Dieses Buch erzählt auf seinen knapp 400 Seiten gleich mehrere Geschichten.
Da ist zum einen die Vergangenheit der Salzwirker-Brüderschaft selbst, deren Gründungsurkunde sich ins Jahr 1491 datieren lässt. – Allein diese fast schon sagenhaften Dimensionen lassen den Menschen des 21. Jahrhunderts erschaudern. – 1491 war Amerika noch nicht entdeckt!

Der Titel des Werks
Der Titel des Werks

Wie kam es eigentlich zu den Privilegien, die die Brüderschaft im Laufe der Geschichte von den wechselnden Landesherren verliehen bekam und von denen ein Großteil noch heute gilt? Wo liegen eigentlich die historischen Quellen von Festgewand, Zappeltanz, Fahnenspiel, Fischerstechen und Pfingstbier? Und wie sind Grabgeleit und die Hilfe bei Feuersnot entstanden?
All diesen Fragen (und noch einigen mehr) wird in diesem Buch akribisch nachgegangen. Doch es geht auch um ganz persönliche, familiäre Geschichten und Schicksale in diesem Buch.
Selbstverständlich werden auch Histörchen aus früheren Zeiten berichtet.
Doch naturgemäß geht es in diesem, von den Halloren selbst in ihrer etwas sympathisch-flapsigen Hallenser Art »Becherbuch« genannten, Band um den fast schon legendären Silberschatz der Halloren, welcher sich ja in der Hauptsache aus Silberbechern zusammensetzt.
Wie kam es eigentlich zur ersten Becherschenkung, wie wurden die Becher in früheren Zeiten aufbewahrt und weshalb verschwanden einige wenige davon in den Wirren der Vergangenheit? Diese und andere Begebenheiten wurden von den Autoren liebevoll zusammengetragen und in interessanter Weise dokumentiert.

Schon die Annalen der Salzwirker-Brüderschaft und die ihres Silberschatzes würden ein ganzes Buch füllen. Doch dieses Werk hat sich wesentlich mehr vorgenommen, als diese interessanten Geschichten zu erzählen.
So geht es im nächsten Teil um die verschiedenen Goldschmiede und die von ihnen bei der Becherherstellung angewandten Techniken. Auch dieser Abschnitt ist äußerst lesenswert, da er uns quer durch die vergangenen Jahrhunderte und technischen Entwicklungen bis in die heutige Zeit führt.

Doch alsdann kommt es im Becherbuch zum Höhepunkt. Es folgt die ausführliche Präsentation der einzelnen Bestandteile des Silberschatzes der Salzwirker-Brüderschaft im Thale zu Halle!
Diese, in Form eines Katalogs gestaltete Präsentation, ist in zwei Teile gegliedert. In deren Ersten die Silberbecher und in deren Zweiten die anderen Pretiosen einzeln und genau vorgestellt werden. Um es gleich vorwegzuschicken, hier kann das Auge des Kunstinteressierten sich kaum sattsehen!
Jeder Becher und jede Preziose wird auf einer Doppelseite detailliert und ausführlich vorgestellt: Ein vollformatiges Foto auf der einen; eine umfassende Beschreibung des Kunstwerks auf der anderen Seite bilden hier eine wunderbare Einheit.
Beim Umblättern war ich immer wieder überrascht, wie verschieden die Formen verschiedener Silberbecher sind, wie unterschiedlich die Verzierungen und Ausschmückungen eines solchen kunsthandwerklichen Meisterstücks nur sein können! Jede Seite bietet einen neuen Kunstgenuss!
Die Fülle der Informationen ist in diesem Teil des Werks kaum zu überbieten! Hier haben sowohl der Kunstinteressierte und der Statistiker als auch der historisch Ambitionierte und der Schöngeist ihre absolute Freude. Die durchweg erstklassigen Fotos lassen die Kunstwerke erscheinen, als ob man sie ergreifen und dann von Nahem betrachten könnte.

Nun schließt sich ein Verzeichnis der Meister mit ihrer jeweiligen Lebensgeschichte an, welche die Silberbecher und die anderen Gegenstände kunstvoll angefertigt haben.
Eine weitere Übersicht führt im Anschluss daran jeden einzelnen Stifter, ebenfalls mit einer kurzen Biographie, auf. Zusätzliche Dokumente, ein Katalog der Meisterzeichen, ein Glossar sowie die in solchen und ähnlichen Werken üblichen Register ergänzen den Band und runden ihn ab. Zusammengefasst stellt er eine besondere Wertschätzung der Geschichte und der Traditionen der Salzwirker dar.

Aus all diesen Gründen ist der Salzwirker-Brüderschaft im Thale zu Halle mit diesem im Selbstverlag herausgegebenen und im Druckhaus Köthen hergestellten Band ein ganz großer Wurf gelungen. Zumal es von ihm nur eine begrenzte Auflage gibt, dürfte diese in kürzester Zeit vergriffen sein.

Ein Teil der Rückseite des Buches
Ein Teil der Rückseite des Buches

»Der Brüderschaft verehret«
›Die Silberbecher und Pokale der Halloren‹
© Selbstverlag der Salzwirker-Brüderschaft im Thale zu Halle
ISBN: 978-3-00-044467-8

Macht. Glanz. Glaube.

»Macht. Glanz. Glaube. – Auf dem Weg zum Welterbe. Eine Zeitreise in die hochmittelalterliche Herrschaftslandschaft um Naumburg« aus dem Verlag Janos Stekovics
Dieser Titel, der mir im Zusammenhang mit der bevorstehenden Welterbe-Entscheidung für die Region um Naumburg ins Bewusstsein gerückt wurde, verspricht nicht zu viel. Das möchte ich gleich voranschicken.

Vor mir liegt ein Schwergewicht. Nicht nur physikalisch, denn auch die darin enthaltenen Informationen wiegen schwer. Doch dazu später mehr.
Der großformatige Band ist auf feinstem Bilderdruckpapier gedruckt und buchbinderisch hochwertig verarbeitet. Mein Herz, das zugegebenermaßen das eines Buchliebhabers und -kenners ist, schlägt sofort höher, als ich das Buch zum ersten Mal in die Hand nehme und durchblättere. Der Einband besteht aus fester Pappe und darauf findet sich das Motiv wieder, welches schon vom Schutzumschlag hoheitsvoll herunterlächelt: das Antlitz der Uta von Ballenstedt, der wohl bekanntesten Stifterfigur des Naumburger Doms.

Titelbild mit freundlicher Genehmigung des Verlags Janos Stekovics
Titelbild mit freundlicher Genehmigung des Verlags Janos Stekovics

Der Verlag Janos Stekovics bringt es fertig, ein Buch – ja sogar einen prachtvollen Bildband wie diesen – so hochwertig zu gestalten und genau so perfekt aussehen zu lassen, dass man meinen könnte, das Buch sei bereits über 25 Jahre alt. Das ist heute leider meistens nicht die übliche Praxis und muss meiner Ansicht nach besonders erwähnt werden.
An der Ausstattung dieses opulenten Bandes hat der Verlag wirklich nicht gespart. So sind gleich zwei Lesebändchen angebracht, die wie das Kapitalband in edlem Weiß schimmern. Selbstverständlich für die hochwertige Ausstattung ist die Fadenheftung. „Macht. Glanz. Glaube.“ weiterlesen

Thüringer Wald

In der Reihe »Deutschlands schönste Landschaften« legt der Bruckmann-Verlag den Bildband »Thüringer Wald« auf. Bereits der Untertitel lässt ahnen, worauf der Leser sich einlässt: »Waldige Höhen, liebliche Täler und traditionsreiche Orte« werden umfassend beleuchtet, ausführlich erklärt und in wunderbaren, lebensnahen und stimmungsvollen Fotos dargestellt.

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Titelbild mit freundlicher Genehmigung des Bruckmann-Verlags

Der großformatige Band (ca. 23 x 29 cm) kommt mit einem edlen Schutzumschlag daher. Auf dessen Klappen finden sich ergänzende Erläuterungen zum Buch sowie eine Kurzvorstellung des Autors und des Fotografen. Sonst ist der Buchschutz lediglich die 1:1-Kopie des Bucheinbands. Leider verbirgt sich im Inneren des Schutzumschlags keine Karte des Thüringer Waldes. Die wäre ein wahrer Mehrwert für den Leser und würde den Schutzumschlag erklären.
Im Inneren des Bandes bekommt der Leser hochwertiges Bilderdruckpapier geboten. Die Bögen des Buchblocks sind buchbinderisch hochwertig verarbeitet und mittels Fadenheftung verbunden. Auch am Kapitalband wurde nicht gespart.
Dem Haupttitel folgt ein ausführliches Inhaltsverzeichnis, in welchem die einzelnen Kapitel eine gute Orientierung im Buch ermöglichen. „Thüringer Wald“ weiterlesen

Weimar – Zeit für das Beste

Schon der Titel, besonders aber der Untertitel, welcher »Highlights – Geheimtipps – Wohlfühladressen« lautet, zogen meine Aufmerksamkeit unweigerlich auf diesen Stadtführer.
Als ich ihn zum ersten Mal in die Hand nahm, fiel mir auf, was für ein handliches Format der Verlag gewählt hat. Das Büchlein passt garantiert in jede Handtasche und wohl sogar in manche Gesäß- oder Jackentasche! Das nächste Auffällige für mich war die hochwertige Ausstattung des Bandes. Durchweg ausgezeichnete Farbaufnahmen auf Bilderdruckpapier suchen in dieser Preiskategorie Ihresgleichen. Zu erwähnen ist ebenso die erstklassige buchbinderische Verarbeitung mit Klappenbroschur und Fadenheftung.

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Der Aufbau des Büchleins ist durchweg gut strukturiert. Die Karte auf dem inneren Einbanddeckel findet der Nutzer schnell. Sie ist sehr handlich, wobei mir auffiel, dass leider nur die innerstädtischen Bereiche gut erkennbar abgebildet sind.

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Ein Interview mit der ältesten Buchhändlerin Deutschlands

Die Journalistin und Bloggerin Helga König hat mir freundlicherweise gestattet, ihr Interview mit Helga Weyhe, Deutschlands ältester Buchhändlerin für meinen Blog zu übernehmen. Bitte lesen Sie hier den ersten Abschnitt und verfolgen Sie das gesamte Interview weiter über den Link in Helga Königs Blog “Buch, Kultur und Lifestyle”!

Helga König: Liebe Helga Weyhe, es ist mir eine große Ehre mit Ihnen heute ein Gespräch führen zu dürfen, denn Sie sind mit Ihren 92 Jahren die älteste Buchhändlerin Deutschlands, betreiben Ihr Unternehmen in Salzwedel noch immer und feiern in diesem Jahr ihr 50. jähriges Jubiläum als Inhaberin des bereits 174 Jahre bestehenden Familienunternehmens.
Sie werden in diesem Jahr die Interviews auf “Buch, Kultur und Lifestyle” anführen, die 2015 unter Ihrer Botschaft stehen: Lesen! Lesen! Lesen!

Helga König: Ihre Buchhandlung wurde 1842 gegründet. War das Unternehmen schon damals im Besitz Ihrer Familie und falls ja, was gibt es dazu zu berichten?

Helga Weyhe: 1840 ist die Buchhandlung von Herrn I.D Schmidt aus Gartow im Königreich Hannover gegründet worden. 1871 nach der Heimkehr aus dem dt.-frz. Krieg hat mein Großvater Heinrich Weyhe die Buchhandlung gekauft. Er stammte aus Osterwohle, war der Sohn des Pastors dort, der hatte noch die Befreiungskriege mitgemacht, dekoriert mit dem Orden Preussens tapferer Krieger. Ein anderer aus der Familie war in der Franzosenzeit Bürgermeister von Salzwedel. Er war bei der Campagne in Frankreich 1792 dabei und ist im Schlamm stecken geblieben. Es gab schon eine Buchhandlung. Das war eine Filiale aus Stendal. Von den sechs Söhnen Heinrich Weyhes wurden zwei Buchhändler. Sein Sohn Erhard, der später in New York eine Buchhandlung besaß  sowie mein Vater Walter, der in Salzwedel blieb und ab 1928 Eigentümer wurde.

Weiter lesen Sie bitte hier: http://interviews-mit-autoren.blogspot.de/2015/01/helga-konig-im-gesprach-mit-helga-weyhe.html?spref=fb

Das Restaurant »Schiller!« – Ein kreativer Silberstreif am Rudolstädter Gastronomie-Himmel

Seit Mai 2014 betreibt der Koch Jörg Bergner gemeinsam mit seiner Frau, der Gastronomin Christin Honerlage, das Restaurant »Schiller!« im Herzen Rudolstadts. Ich traf mich mit dem leidenschaftlichen Gastronomen-Ehepaar zu einem interessanten Gespräch über Ansprüche, Möglichkeiten und kreative Küche.

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Das Gastronomen-Paar vor seinem Restaurant Foto: Alexander Stempelwitz

JFN: »Herr Bergner, was sicher viele Leser interessiert, ist Ihr Werdegang. Wie sind Sie zu dem geworden, der Sie heute sind und wie sind Sie schließlich hierher, nach Rudolstadt, gekommen?«

JB: »Von 1990 bis 1993 absolvierte ich meine Kochlehre in Lichtenfels/Oberfranken, die ich erfolgreich beendete. Anschließend zog es mich zurück in meine Heimatstadt Saalfeld, wo ich bei der Neueröffnung des Restaurants »Zur güldenen Gans« mitwirkte. Dort hielt es mich jedoch nicht lange und so ging ich bald für 10 Monate zum Grundwehrdienst zur Bundeswehr, der damals noch obligatorisch war. Nachdem der absolviert war, durfte ich von 1995 an im neueröffneten »Steigenberger Esplanade« in Jena arbeiten. Dort startete meine eigentliche Kochkarriere als Jungkoch. Im Jahr 2000 ging ich ins heutige »Alpenhotel Tiefenbach«, einem Sport- und Erholungshotel in Oberstdorf. Dort, im Allgäu, im letzten Zipfel Deutschlands, begann ich als Postenchef, Chef de Partie und durchlief alle Posten bis hin zum stellvertretenden Küchenchef. In meinem letzten Jahr in diesem Hotel arbeitete ich als Küchenchef.
Dort traf mich schließlich die Liebe und ich verließ gemeinsam mit meiner jetzigen Frau das Allgäu. Wir gingen zusammen in ihre Heimat nach Nordrhein-Westfalen.
Dort machten wir uns nach allerlei Umwegen 2007 als Gastronomen selbstständig. Diese Selbstständigkeit war ein Ausweg aus dem Dilemma, dass wir nirgendwo miteinander in einer kreativen Gastronomie arbeiten konnten, was wir aber unbedingt wollten. Unsere Gaststätte, die wir bis 2014 betrieben, war in Langenberg.
Seit Mai dieses Jahres bin ich nun wieder zurück in Thüringen. Gemeinschaftlich mit meiner Frau hatte ich entschieden, dass das »Schiller!« uns genau die Möglichkeiten bietet, die wir schon immer gesucht hatten. Über den Kontakt zu meinem damaligen stellvertretenden Küchenchef im »Steigenberger Esplanade«, Lutz Isler, bekam ich den Tipp auf das »Schiller!«. Nach den Informationen, die wir im Internet fanden, stand für uns fest, das Objekt und Rudolstadt sind auf jeden Fall eine Reise wert. „Das Restaurant »Schiller!« – Ein kreativer Silberstreif am Rudolstädter Gastronomie-Himmel“ weiterlesen