Ein Interview mit der ältesten Buchhändlerin Deutschlands

Die Journalistin und Bloggerin Helga König hat mir freundlicherweise gestattet, ihr Interview mit Helga Weyhe, Deutschlands ältester Buchhändlerin für meinen Blog zu übernehmen. Bitte lesen Sie hier den ersten Abschnitt und verfolgen Sie das gesamte Interview weiter über den Link in Helga Königs Blog “Buch, Kultur und Lifestyle”!

Helga König: Liebe Helga Weyhe, es ist mir eine große Ehre mit Ihnen heute ein Gespräch führen zu dürfen, denn Sie sind mit Ihren 92 Jahren die älteste Buchhändlerin Deutschlands, betreiben Ihr Unternehmen in Salzwedel noch immer und feiern in diesem Jahr ihr 50. jähriges Jubiläum als Inhaberin des bereits 174 Jahre bestehenden Familienunternehmens.
Sie werden in diesem Jahr die Interviews auf “Buch, Kultur und Lifestyle” anführen, die 2015 unter Ihrer Botschaft stehen: Lesen! Lesen! Lesen!

Helga König: Ihre Buchhandlung wurde 1842 gegründet. War das Unternehmen schon damals im Besitz Ihrer Familie und falls ja, was gibt es dazu zu berichten?

Helga Weyhe: 1840 ist die Buchhandlung von Herrn I.D Schmidt aus Gartow im Königreich Hannover gegründet worden. 1871 nach der Heimkehr aus dem dt.-frz. Krieg hat mein Großvater Heinrich Weyhe die Buchhandlung gekauft. Er stammte aus Osterwohle, war der Sohn des Pastors dort, der hatte noch die Befreiungskriege mitgemacht, dekoriert mit dem Orden Preussens tapferer Krieger. Ein anderer aus der Familie war in der Franzosenzeit Bürgermeister von Salzwedel. Er war bei der Campagne in Frankreich 1792 dabei und ist im Schlamm stecken geblieben. Es gab schon eine Buchhandlung. Das war eine Filiale aus Stendal. Von den sechs Söhnen Heinrich Weyhes wurden zwei Buchhändler. Sein Sohn Erhard, der später in New York eine Buchhandlung besaß  sowie mein Vater Walter, der in Salzwedel blieb und ab 1928 Eigentümer wurde.

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Rezension: »Goethe im Wahnsinn der Liebe, Band 1: Die Flucht 1786« Veit Noll – Forschungsverlag Salzwedel

Die Journalistin Helga König schreibt auf ihrer Seite “Buch, Kultur und Lifestyle”:

»In den letzten Tagen habe ich mich in ein Buch vertieft, das »Goethe-Fans« mit großem Interesse lesen werden. Der Titel »Goethe im Wahnsinn der Liebe – Band 1: Die Flucht 1786« und auch der Stempel »Index verbotener Bücher« machten mich sofort neugierig.
Dem rückseitigen Buchdeckel entnahm ich, dass der Autor Veit Noll Jurist und Familienanwalt ist. Jurist war auch Goethe und in diesbezüglichen Kategorien dachte er nicht selten, auch wenn nicht wenige Germanisten ihn am liebsten ausschließlich als über den Wolken schwebenden Dichterfürsten mit Apoll-Antlitz sehen wollen. Goethe war beides und  vieles andere mehr aufgrund seiner Interessenvielfalt und damit verbundenen Kenntnissen. Einen Goethe zu verschubladen ist nicht möglich.

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Die Chance eines juristisch vorgebildeten Goetheforschers, sich in Goethes Denk- und Handlungsmuster zu vertiefen und dabei etwas Neues ausfindig zu machen, ist vermutlich größer als die Möglichkeit für einen Germanisten dahingehend auf etwas Unerforschtes zu stoßen, weil die Fragestellungen eines Juristen einfach andere sind und deswegen vielleicht unbeackertes Feld entdeckt werden kann. Es ist ja eher die Ausnahme, dass sich ein Jurist an das Multitalent Goethe heranwagt. …«

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