“Kriminaltaktik – von Anzeige bis Zeugenvernehmung” von Dr. Manfred Lukaschewski

Während es im Band vier im Wesentlichen um die Kriminaltechnik ging, wendet sich Dr. Manfred Lukaschewski im fünften Band seiner Reihe ›Kriminalistik in Theorie und Praxis wieder speziell an sein Fachpublikum.
Wie der Titel schon ahnen lässt, geht es dabei um »Papierkram«, wie der Autor charmant formuliert. Obwohl beim Kriminalisten nicht sehr beliebt, ist er doch unabdingbar, wenn der Strafprozess zum gewünschten Ziel – der Verurteilung des ermittelten Täters – führen soll. Deshalb sollte dieses Buch Pflichtlektüre für Kriminalisten und Juristen gleichermaßen sein.
Der Autor macht es sich in diesem Büchlein zur Aufgabe, die Methoden darzustellen, welche zur Vorbereitung und Durchführung kriminalistischer Maßnahmen dienen. Die sind in der Regel von der Strafprozessordnung vorgegeben und definiert.

Fundament jeder Ermittlungsarbeit und deshalb auch an erster Stelle des Buches steht der ›Erste Angriff‹, also jene Maßnahmen, die unmittelbar nach Bekanntwerden einer Straftat durchzuführen sind.
Die einzelnen Punkte, die Lukaschewski wie immer sehr detailreich »abarbeitet«, hier aufzuzählen, wäre zu viel des Guten. Doch einige Punkte zu erwähnen gebietet mein Sinn für Vollständigkeit, ohne die das Werk des Autors nicht lebendig abzubilden ist.
Es geht also um Anzeige, Ereignisortuntersuchung, Befragung, Vernehmung (und deren Unterschiede), Durchsuchung und Beschlagnahme, Festnahme und Verhaftung (hier geht es natürlich ebenfalls um die Unterschiede) und die Rekonstruktion diverser Abläufe. Diese exemplarischen Punkte sollen an dieser Stelle genügen.
Wie der Autor selbst schreibt, ist dieses Buch »staubtrocken« und das muss es wohl sein, wie viele Kriminalisten und Juristen danken anerkennen werden. Für sie ist dieses Buch geschrieben. Doch so staubtrocken endet diese Reihe garantiert nicht. Im sechsten und letzten Band wird es noch einmal interessant, verspricht Lukaschewski.

Während andere Bücher dieses Inhalts oft mit Fachbuchpreisen aufwarten, bekommen der neugierige Fachmann, aber auch der interessierte Laie dieses Büchlein mit knapp 180 Seiten für unter 20 Euro.

Dr. Manfred Lukaschewski
Kriminaltaktik von Anzeige bis Zeugenvernehmung
erschienen im Main Verlag in der Reihe ›Kriminalistik in Theorie und Praxis‹ für 16,00 €
ISBN 978-3-95949-394-9
www.main-verlag.de

Rezension: »Goethe im Wahnsinn der Liebe, Band 1: Die Flucht 1786« Veit Noll – Forschungsverlag Salzwedel

Die Journalistin Helga König schreibt auf ihrer Seite “Buch, Kultur und Lifestyle”:

»In den letzten Tagen habe ich mich in ein Buch vertieft, das »Goethe-Fans« mit großem Interesse lesen werden. Der Titel »Goethe im Wahnsinn der Liebe – Band 1: Die Flucht 1786« und auch der Stempel »Index verbotener Bücher« machten mich sofort neugierig.
Dem rückseitigen Buchdeckel entnahm ich, dass der Autor Veit Noll Jurist und Familienanwalt ist. Jurist war auch Goethe und in diesbezüglichen Kategorien dachte er nicht selten, auch wenn nicht wenige Germanisten ihn am liebsten ausschließlich als über den Wolken schwebenden Dichterfürsten mit Apoll-Antlitz sehen wollen. Goethe war beides und  vieles andere mehr aufgrund seiner Interessenvielfalt und damit verbundenen Kenntnissen. Einen Goethe zu verschubladen ist nicht möglich.

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Die Chance eines juristisch vorgebildeten Goetheforschers, sich in Goethes Denk- und Handlungsmuster zu vertiefen und dabei etwas Neues ausfindig zu machen, ist vermutlich größer als die Möglichkeit für einen Germanisten dahingehend auf etwas Unerforschtes zu stoßen, weil die Fragestellungen eines Juristen einfach andere sind und deswegen vielleicht unbeackertes Feld entdeckt werden kann. Es ist ja eher die Ausnahme, dass sich ein Jurist an das Multitalent Goethe heranwagt. …«

Lesen Sie hier weiter: http://helga-koenig-biografien.blogspot.de/2014/11/rezension-goethe-im-wahnsinn-der-liebe.html

Buchpräsentation »Goethe im Wahnsinn der Liebe II, Band 1: Die Flucht 1876«

Nur wenige Tage nach dem Geburtstag Anna Amalias, am Abend des 29. Oktober 2014, hatte der Autor Veit Noll zur Präsentation seines Buches in die Eckermann Buchhandlung in Weimar eingeladen. Darin geht es um die Aufsehen erregenden Ergebnisse seiner Forschungen über die Beziehung zwischen der Herzogin und dem Dichter.
Der gemütlich eingerichtete Raum in der oberen Etage des Buchgeschäfts war mit neugierigen Zuhörern gut gefüllt. Bei Getränken, die Buchhändler Steinhöfel persönlich ausschenkte, wartete alles gespannt auf den Beginn der Veranstaltung. Die startete mehr als pünktlich und dem Autor präsentierte sich ein sehr interessiertes und äußerst aufmerksames Publikum.

Der gut besuchte Veranstaltungsort
Der gut besuchte Veranstaltungsort

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