»Phänomenologie einer Strafsache« von Dr. Manfred Lukaschewski

Echtes Fachwissen zu einem phänomenalen Preis

Dieses Buch ist der 3. Band der Reihe »Kriminalistik in Theorie und Praxis« des Main Verlags, die damit ihre würdige Fortsetzung findet.
Anders als die vorherigen beiden Bände ist dieses Werk kein bloßes Nachschlagewerk, sein Ansatz ist ein ganz anderer. Vielmehr versteht es sich als ›Lehrbuch für Kriminalistik, Jura und Rechtsmedizin‹. Das ist keineswegs zu weit gedacht, denn Kriminalisten, die dieses Buch in Augenschein nahmen, zeigten sich geradezu begeistert ob der darin enthaltenen Wissensschätze. In den beiden anderen Fachgebieten dürfte das ebenso zutreffen.

Das Cover des Buches mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber

Was bedeutet eigentlich der Titel »Phänomenologie einer Strafsache«?
Dieses Buch enthält eingedeutscht die ›Beschreibung und Einteilung der verschiedenen Erscheinungsformen von Straftaten‹.
Aber sollte die praktische Polizeiarbeit nicht jedem, der damit betraut ist, hinlänglich bekannt sein? – Gewiss, sie sollte, ist es jedoch mitnichten. Denn die Ausbildung der Kriminalisten lässt deutschlandweit sehr zu wünschen übrig, wie der Autor in seinen einführenden Worten erläutert. Die erschreckende Tatsache: seit Mitte der 1990er Jahre gibt es in diesem Land keine akademische Ausbildung für Kriminalisten mehr.
Auch Gespräche mit aktiven Kriminalisten zeigen immer wieder unerfreuliche Lücken im Wissen, besonders wenn es um wichtige Details in der Arbeit am Tatort und während der Ermittlungen geht. Diese Lücken notdürftig zu füllen, ist die Aufgabe dieses Buches.

Wie immer geht der Autor bei der Inhaltsgestaltung präzise und wissenschaftlich zu Werke. Einige Hauptüberschriften der Gliederung (Auszug): Spuren, Todesarten, Wunden, Traumata, Forensische Toxikologie. Sogar dem kriminalistischen »Stiefkind« Kriminaltechnik gibt der Autor in mehreren Abschnitten seines Buches das dringend nötige Gewicht.
Einen wesentlichen Teil des gesamten Buchumfangs von etwa 350 Seiten machen die zehn Anhänge mit erläuternden Gesetzmäßigkeiten, Einführungen und Schemata, die Quellenangaben sowie Bildtafeln mit insgesamt etwa 80 Seiten aus.
Das Inhaltsverzeichnis mag sich für unbedarfte Leser zugegebenermaßen etwas gruselig lesen. Für solche Leser ist dieses Buch aber auch nicht gedacht. Vielmehr richtet sich dieses Buch tatsächlich an Spezialisten der Gebiete Kriminalistik, Jura und Rechtsmedizin.
Das in diesem Buch enthaltene Wissen stellt die Grundlage für die vollumfängliche Aufklärung von Kapitalverbrechen dar.

Dr. Manfred Lukaschewski
»Phänomenologie einer Strafsache«
Main Verlag Rostock
ISBN 978-3-95949-360-4
24,00 €

»Kompendium der Kriminalistik« – Neuauflage

»Kompendium der Kriminalistik« Dr. Manfred Lukaschewski, erschienen in zwei Bänden beim Main Verlag Rostock

Die Neuauflage des Kompendiums der Kriminalistik, dessen vorherige Auflage sich bereits zum Standardwerk entwickelte und meiner Kenntnis nach sogar an einigen Polizeischulen als Unterrichtsmaterial Verwendung findet, überrascht mich in mehrerlei Hinsicht.
Einmal überrascht es, da es in einem andern Verlag erscheint, zum anderen, dass es in einem neuen Kleid daherkommt. Und zum Dritten überrascht es mit seinem überaus günstigen Preis.

Doch beginnen wir mit dem Verlag. Die beiden Bände des Kompendiums sind der Auftakt einer Buchserie des Autors, die der Main Verlag Rostock unter dem Label »Antheum facts« in der Reihe »Kriminalistik in Theorie und Praxis veröffentlichen wird. Mit dem neuen Verlag erklärt sich auch das neue Äußere der Bücher.
Beachtenswert ist allerdings der für Fachbücher phänomenal niedrige Preis der Bände.

Der Titel des ersten Bandes
mit freundlicher Genehmigung des Verlags

Worum geht es nun in diesem Standardwerk, das tatsächlich nur einen Autor hat?
Wie im Vorwort erwähnt wird, sollen diese Bücher, dem Kriminalisten das nötige Handwerkszeug geben, damit er in der Lage ist, Sachverhalte besser einzuschätzen und schnelle Entscheidungen fällen zu können.
Doch nicht nur Kriminalisten können von diesem Werk profitieren. Meiner Meinung nach sollte jeder Polizist diese Bände griffbereit haben, um sein Wissen über bestimmte Vorgehensweisen immer weiterzuentwickeln. Ebenso kann sicher auch so mancher Jurist an diesem umfangreichen Wissenskatalog profitieren. Sogar Ärzte, welche die amtliche Totenschau durchzuführen haben, können vom Wissen, das sie aus diesem Werk gewinnen können, profitieren. Zuletzt möchte ich hier die Gilde der Kriminalautoren erwähnen, die oft und gern aus dem Wissenspool des Autors schöpfen, um die Beschreibungen von Tatvorgängen und Tatorten in ihren Büchern wirklichkeitsnäher erscheinen zu lassen.

Unter einzelnen Stichworten von A wie Abbrand über Maschinenschriften und Opferbefragung bis Zytologie hat Dr. Manfred Lukaschewski teils umfangreiche Erläuterungen zusammengefasst. Teilweise gehen sie – so die Notwendigkeit vorliegt – sehr ins Detail. Der Autor stellt selbst gewisse Straftatbestände in ihren Grundzügen dar, damit sie vom Sachbearbeiter besser eingeordnet werden können. Sie sollen ein gewisses praktisches Wissens-Grundgerüst darstellen.

Am Ende der beiden Bände findet sich ein umfangreicher Anhang mit Abkürzungs- und Quellenverzeichnis sowie einige begleitende Erklärungen, die sich in der Hauptsache darum drehen, den Kriminalisten darüber aufzuklären, wie bei unnatürlichen Todesfällen taktisch richtig vorzugehen ist.

Der Titel des zweiten Bandes
mit freundlicher Genehmigung des Verlags

Dieses Standardwerk sollte meiner Meinung nach unbedingt in die Ausbildung jedes Organs der Rechtspflege sowie jedes Arztes einbezogen werden, damit möglichst kein Straftäter ungestraft davonkommt.

Der Autor Dr. Manfred Lukaschewski hat das Universitätsstudium der Kriminalistik an der Humbold-Universität Berlin absolviert und tritt seit Jahren engagiert dafür ein, dass dieser Studiengang in Deutschland wiederbelebt wird. Nicht etwa um des Studiums willen, sondern ganz einfach, weil die Kriminalistik eine sehr umfassende Wissenschaft ist, die man nicht mal nebenbei erlernen kann.
Selbst die einzelnen Teile dieser Wissenschaft sind so komplex, dass ein Hochschulstudium gerade dafür ausreichen würde, ihre Grundlagen zu erlernen.
Unserer gesamten Gesellschaft müsste es doch darum gehen, Opfern zu ihrem Recht zu verhelfen. Und damit meine ich nicht nur jene Opfer, die nicht mehr unter den Lebenden weilen.
Mich begeistern einmal mehr die Exaktheit und das Engagement, die der Autor mit diesem umfangreichen Werk (jeder der beiden Bände enthält über 370 Seiten) an den Tag legt.

Dr. Manfred Lukaschewski
»Kompendium der Kriminalistik A-M« 24,00€
ISBN 978-3-95949-330-7

Kompendium der Kriminalistik N-Z« 24,00€
ISBN 978-3-95949-331-4
beide erschienen im Main Verlag Rostock

Kompendium der Kriminalistik Band 1-3

»Kompendium der Kriminalistik«, was für ein großer Titel!
Und dazu noch von einem einzelnen Autor verfasst, wo andere vergleichbare Werke gleich dutzende Verfassernamen schmücken. – Kann dieses im Dresdener Brokatbook-Verlag erschienene Kompendium tatsächlich ein Standardwerk sein?
All diese Fragen geistern dem Interessenten natürlich durch seinen Kopf, wenn er vor der Kaufentscheidung steht.

Diese Frage möchte ich gleich vorab beantworten: Ja, dieses Werk darf sich Standardwerk nennen, ja, es muss diesen Titel sogar tragen!
Das Werk gliedert sich recht logisch in mehrere Teile.

Ter Titel von Band 1 mit freundlicher Genahmigung des Verlags

In Band I (»Lexikon der Kriminalistik«) bietet es eine umfangreiche Sammlung kriminalistischer sowie juristischer Begriffe. Das Wissen um diese Begriffe sollte für jeden Polizisten und natürlich erst recht für jeden Kriminalisten zum täglichen Handwerkszeug gehören.
Ja, mittlerweile gehören auch viele Krimiautoren zu den eifrigen Lesern dieses Werks. Sollten die Kriminalisten hier nicht wenigstens gleichziehen, wird irgendwann das perfekte Verbrechen Realität; DNS hin oder her.
Im Anhang des Bandes sind etliche relevante Fotos enthalten.

Der Titel des 2. Bandes mit freundlicher Genehmigung des Verlags

Im Band II des Kompendiums (»Die Sprache der Toten«) bieten sich dem Leser vielfältigste Einblicke in die Forensik der Medizin. Dieser Teil des Kompendiums ist als Bildband gestaltet, der selbstverständlich ebenfalls viele umfangreiche Erläuterungen enthält. Durch bloßes Betrachten und Vergleichen kann in ihm auch der interessierte Laie lernen, beispielsweise zwischen einem aufgesetzten Schuss und einem solchen, der aus der Entfernung abgegeben wurde, zu unterscheiden. Das ist Wissen, das heute selbst vielen Ärzten abgeht.

Der Titel des 3. Bandes mit freundlicher Genehmigung des Verlags

Der erst in diesem Jahr erschienene Band III des Werkes (»Phänomenologie einer Strafsache«) geht es darum, die Arbeit der Untersuchungsbehörden zu erläutern und verständlich zu machen.
Das Ganze beginnt mit der Tatortarbeit sowie der Spurensicherung und geht über die Differenzierung zwischen den möglichen Todesarten (Unfall, Selbsttötung oder Fremdtötung) bis hin zu verschiedenen Vernehmungstaktiken, um mögliche Zeugen oder Beschuldigte in ihrer Erinnerung nicht zu beeinflussen.

Leider ist das Studium der Kriminalistik nicht mehr im Angebot der Humbold-Universität Berlin und auch keiner anderen deutschen Hochschule.
Dieses Werk wäre meiner Meinung nach unbedingt in die Ausbildung jedes Organs der Rechtspflege sowie jedes Arztes einzubeziehen, damit Mörder nicht ungestraft davonkommen.
Es ist ein Standardwerk, nach dem sogar an einem Tatort vorgegangen werden könnte.

Der Autor Dr. Manfred Lukaschewski hat an der Humbold-Universität Berlin das Universitätsstudium der Kriminalistik absolviert und tritt seit Jahren engagiert dafür ein, dass dieser Studiengang wiederbelebt wird. Nicht etwa um des Studiums willen, sondern ganz einfach, weil die Kriminalistik eine sehr umfassende Wissenschaft ist, die man nicht mal nebenbei erlernen kann.
Auch die einzelnen Teile dieser Wissenschaft sind so komplex, dass ein Hochschulstudium gerade dafür ausreicht, ihre Grundlagen zu erlernen.
Außerdem sollte es der gesamten Gesellschaft doch darum gehen, den Opfern zu ihrem Recht zu verhelfen. Und damit meine ich nicht nur die Opfer, die nicht mehr unter den Lebenden weilen.

Dr. Manfred Lukaschewski
»Kompendium der Kriminalistik«
Brokatbook-Verlag Dresden
Bd 1: »Lexikon der Kriminalistik« 34,90 € – ISBN: 978-1326637507
Bd 2: »Die Sprache der Toten« 49,00 € – ISBN: 978-3955019358
Bd 3: »Phänomenologie einer Strafsache« 50,00 € –
ISBN: 978-1520741116