»Die Welt-Kraft in dir – Der Einfluss unserer Gedanken auf Materie, Ereignisse und Gesundheit« von Roger D. Nelson und Georg Kindel

Gedanken beeinflussen Materie. Das Herz gibt dem Gehirn mehr Anweisungen als umgekehrt. Das Bewusstsein findet nur zum Teil im Gehirn statt. Es gibt Erleuchtung tatsächlich und die Kommunikation der Zukunft wird telepathisch funktionieren. Wir alle sind Teil eines globalen Bewusstseins. Das Gute ist erweiterbar. Meditation kann nicht nur uns selbst in erheblichem Maße, sondern auch Speisen und Getränke positiv beeinflussen. Nur einige der Thesen aus diesem Buch, die allesamt auf wissenschaftlichen Forschungen beruhen.
Das, was spirituelle Lehren aus aller Welt bereits seit Jahrtausenden sagen, ist endlich wissenschaftlich bewiesen.

Das Cover des Buches mit freundlicher Genehmigung des Verlags


Doch was heißt endlich? Die Forschungsergebnisse, die in diesem Buch zitiert werden, wurden teils in den frühen 1960-er Jahren ermittelt! Deshalb frage mich ich, weshalb erfährt die Weltbevölkerung erst jetzt davon?! Was hätte in gut 50 Jahren alles erreicht werden können, nehmen wir nur mal den Bereich der Gesundheit.

Können wir uns wirklich gesund denken? Ja, das funktioniert bewiesenermaßen sehr gut. Wissenschaftlich bewiesen, nicht mittels irgendwelches Hokuspokus.
Doch weshalb wird noch immer nicht in allen Grundschulen meditiert? Unsere Krankenhäuser könnten längst zu Gesundheitshäusern mutiert sein, wenn diese teils seit Jahrzehnten bekannten Methoden populärwissenschaftlich publiziert und angewandt worden wären. Und die beste Zeit, Routinen zu entwickeln liegt nun mal in der Kindheit, die wir zu einem großen Teil in Schulen verbringen.

Im Jahr 2021 werden diese Methoden immerhin endlich einer interessierten Leserschar bekannt.
Deshalb lasst uns antreten, dieses Wissen endlich im Land zu verbreiten! Unsere Familien, unsere Freunde, unsere Kollegen, unsere Städte und Dörfer, ja die gesamte Welt kann davon nur profitieren.
Eine Leseempfehlung für alle, die noch staunen können, für alle, die im Leben mehr sehen als eine Aneinanderreihung von mühseligen Tagen, für alle, die an ihrer eigenen Gesundheit interessiert sind und für alle, die ihren Kindern und Enkeln ein Leben in Frieden, Freude und Wohlstand wünschen.

Roger D. Nelson und Georg Kindel
Die Welt-Kraft in dir – Der Einfluss unserer Gedanken auf Materie, Ereignisse und Gesundheit
Arkana, München, in der Penguin Randomhouse Verlagsgruppe GmbH
ISBN 978-3442342730
24,00 €

»Daktyloskopie – Eine Säule der Kriminaltechnik« von Dr. Manfred Lukaschewski

Dass die Daktyloskopie dazu dient, die Identität einer Person anhand ihrer Papillarlinien sicher festzustellen, dürfte dem interessierten Leser nicht erst seit CSI hinlänglich bekannt sein. Schließlich war sie bis zur Einführung der DNS-Vergleiche die sicherste Methode, um die An- oder Abwesenheit von Personen an einem Tat- oder Ereignisort zweifelsfrei festzustellen. 

Das Titelbild des Buches mit freundlicher Genehmigung durch den Verlag

Doch dass Fingerabdrücke bereits in der Zeit zwischen 2.200 und 625 v.u.Z im alten Babylon als eine Art Siegel benutzt wurden, war mir neu.
Gleich zu Beginn seiner Abhandlung nimmt der Autor mich mit auf eine Reise in ferne Länder, so etwa das alte China, und längst vergangene Zeiten, so das europäische Mittelalter. Über das Frankreich des Eugene Vidocq und des Alphonse Bertillon sowie das England solcher Pioniere wie Herschel, Faulds, Galton und Henry im 19. und 20. Jahrhundert nähern wir uns immer mehr der Moderne und gelangen schließlich in unsere schnelllebige Zeit mit ihren automatischen Fingerabdrucksuchsystemen. Allein dieser geschichtliche Abriss der Daktyloskopie liest sich spannend wie ein Krimi. 

Über die Verformelung gelangen wir zu Gegenstand und Aufgaben der »Fingerschau«. Und was zunächst lehrbuchtrocken klingen mag, ist in diesem Buch doch voller Leben. Bei Lukaschewski ist einfach nichts langweilig, beispielsweise auch zur Entstehung der Papillarleisten äußert sich der Autor in gewohnt lockerer Weise. Dass er dabei dennoch alle relevanten Punkte erwähnt, ist für den Autor Ehrensache und erstes Anliegen zugleich.
Und jetzt wird’s spannend für Kriminalisten wie auch für Krimiautorinnen und ihre männlichen Pendants, denn im Folgenden geht es um die verschiedenen Vorgehensweisen bei der Sicherung daktyloskopischer Spuren und darum, welche zusätzlichen Informationen sich noch daraus ergeben können. Bis hin zum Beweiswert solcher Spuren schlägt der erfahrene Kriminalist im Un-Ruhestand den Bogen.

Dr. Manfred Lukaschewski legt mit diesem zweiten Band aus der Reihe »Magie der Forensik« ein Buch vor, das mit Informationen wahrlich nicht hinter dem Berg hält. Selbst mancher Praktiker der Kriminaltechnik könnte aus seinen Aufzeichnungen wahrscheinlich noch etwas lernen, der interessierte Laie wird es auf jeden Fall.
Ich finde es inspirierend, so viel Interessantes aus der Geschichte dieser Methode zur Erbringung eines An- oder Abwesenheitsbeweises zu erfahren und außerdem den Bogen in unsere heutige Zeit sowie in die Praxis dieser Arbeit schlagen zu können.
Für interessierte Laien, Kriminalautorinnen und -autoren sowie für Fachleute empfehle ich diese Lektüre, die ihresgleichen sucht. 

»Daktyloskopie – Eine Säule der Kriminaltechnik« von Dr. Manfred Lukaschewski, erschienen als Paperback in der Reihe Magie der Forensik im Antheum Verlag Rostock zum Preis von 15,00€
ISBN 978-3959495103

»Affinity Publisher: Das umfassende Handbuch – Publishing von A bis Z. Aktuell zu Version 1.9« von Christian Denzler

»Ihr Begleiter für alle Fälle« steht an prominenter Stelle auf dem rückseitigen Cover des Buches. Und diese Aussage kann ich nach eingehender Prüfung dieses Fachbuchs für jedermann nur bestätigen. Egal, ob man Newcomer auf dem Gebiet des Publishings ist, von InDesign bzw. PageMaker oder ganz woandersher kommt, mit diesem Fachbuch findet jeder den Ein- oder Umstieg in dieses wunderbare Programm.
Affinity Publisher ist noch relativ neu auf dem Markt, allein deshalb ist sein Funktionsumfang noch etwas beschränkt. Doch bei aller Beschränktheit bietet es ein riesiges Potenzial, wenn es um die Gestaltung von Drucksachen geht.

Das Cover des Buches mit freundlicher Genehmigung des Verlags


Wenn man die Philosophie begriffen hat, welche Affinity mit seinem Publisher verfolgt, kann man wahrlich im Handumdrehen niveauvolle Drucksachen aller Art gestalten. Auch dabei fand ich das Handbuch sehr hilfreich.
Dem Autor gelingt es, alle Funktionen des Programms so zu beschreiben, dass ich sie anschließend selbst anwenden kann. Besonders geschickt finde ich, dass ich in einer Art Workshop eine Broschüre gestalten konnte. Ich jedenfalls lerne beim Anwenden oft am besten.
Die Gründlichkeit des Christian Denzler geht so weit, dass er sogar Funktionen in sein Werk aufgenommen hat, die das Programm noch gar nicht bietet. Das birgt für mich den Vorteil in sich, dass ich diese Funktion nicht vergeblich suche und deshalb auch nicht der Versuchung erliege, anzunehmen, der Autor hätte sie schlichtweg vergessen. So geschehen beispielsweise bei der Funktion der Fuß- bzw. Endnoten.

Dieses reich bebilderte Handbuch stellt für mich ein Standardwerk für den Affinity Publisher dar. Es besticht mit hervorragender Qualität, auch was Papier und Darstellung betrifft. Lediglich die manchmal sehr kleinen Screenshots finde ich als Brillenträger mitunter verbesserungswürdig. Vielleicht prüfen Autor und Verlag für eine neue Auflage, diese sehr hilfreichen Abbildungen in der hellen Variante abzubilden, die im Programm übrigens ganz leicht gewählt werden kann.

Durch die saubere Gliederung und den gut strukturierten Index finde ich jeden Vorgang, den ich suche, auf die eine oder andere Art sehr zügig, damit wird der Herstellungsprozess nicht unnötig aufgehalten. Die exzellenten Erklärungen sorgen dafür, dass ich alle Schritte verstehen und nachmachen kann, sodass ich spätestens beim dritten Mal den Workflow verinnerlicht habe. Mein Fazit als Umsteiger könnte also nicht besser ausfallen. Mein erstes Buch mit AP ist gesetzt und die Kundin sehr zufrieden.

»Affinity Publisher: Das umfassende Handbuch – Publishing von A bis Z. Aktuell zu Version 1.9« von Christian Denzler, erschienen als gebundenes Buch bei Rheinwerk Design für 39,90 € – ISBN 978-3836273503

»Wir waren im Himmel – Nahtoderfahrungen in der Kindheit und wie sie das weitere Leben prägen« von P.M.H. Atwater

Dieses Buch ist eines über das Leben, nicht über den Tod. Es beleuchtet die Erlebnisse von Kindern, die dieses Leben verließen und dennoch zurückkehrten sowie die Auswirkungen dieser Erlebnisse auf ihre späteren Leben.
Die Erlebnisberichte lesen sich für mich sehr spannend und wenn man offen ist für die Möglichkeit der »ewigen Seele«, erhält man aus diesen Berichten durchaus einen Mehrwert. Dass sich Menschen, die »zurückkehrten«, anders fühlen, ist mir durchaus erklärlich. Wie sehr anders Kinder ein solches Ereignis erleben und verarbeiten, war mir neu. Erst recht, wie umfassend die Auswirkungen eines solchen Erlebnisses auf das weitere Leben sein können.

Das Titelbild des Buches mit freundlicher Genehmigung des Verlags

Die Autorin vermittelt für mich sehr eindrücklich, dass es das Verdrängen und Geheimhalten solcher Ereignisse den Betroffenen nicht eben leichter machen. Eher ganz im Gegenteil, besonders in Betracht auf das Leben nach der Kindheit.
Wenn ich mich als etwas Besonderes fühle, bin ich überall besonders, wo ich auch hinkomme. Das erinnert mich unweigerlich an Harry Potter, den Jungen, der überlebt hatte.


Dass Nahtoderfahrungen etwas ganz Alltägliches sind, auch das erfuhr ich aus diesem Buch. Wie sonst erklärt sich die Masse der Beispiele, die in diesem Buch präsentiert werden, denn sicher wurden für diese Veröffentlichung nur die interessantesten ausgewählt.
Die Erzählungen der Nahtoderlebnisse sowie der sich anschließenden Verwicklungen des Lebens lesen sich zum großen Teil sehr spannend; manche hätte ich persönlich nicht veröffentlicht, doch das waren die Entscheidungen der Autorin sowie des Verlags.
Dieses Buch ist eines über das Leben, nicht über den Tod, denn es macht Hoffnung: Mir und vielen anderen Menschen. Aus diesem Grunde ist dieses Buch für mich sehr empfehlenswert.

Atwater, P.M.H: Wir waren im Himmel
Erschienen im Ansata Verlag, 320 Seiten für 20,00 €
ISBN 978-3778775622

»Die kriminalistische Ballistik« von Dr. Manfred Lukaschewski

Wer schon mal etwas von CSI gehört hat, kam vielleicht auch schon einmal mit der Ballistik – der Lehre von der Bewegung geschleuderter oder geschossener Körper – in Berührung.


Fragen wie etwa: ›wurde das Geschoss aus genau dieser Waffe abgefeuert?‹, ›Von wo und mit welcher Waffe wurde geschossen?‹ Oder ›Wo hat der Schütze gestanden?‹, können allein durch die Ballistik beantwortet werden. Sie ist ein Teilgebiet der Physik. Und genau dort, in der Physik, ist der Autor dieses Buches zu Hause, der unter anderem Diplomphysiker ist. Deshalb kann er viel aus Erfahrungswerten schöpfen, wo andere vielleicht nur herumtheoretisieren. Lukaschewski ist ein Mann der Tat. Er hat als Ballistiker bei der Kriminalpolizei angefangen, später leitete er für viele Jahre eine Mordkommission.

Das Titelbild des Buches mit freundlicher Genehmigung des Verlags


Und obwohl er selbst im Einsatz niemals eine Schusswaffe abfeuern musste, kennt er die Details eines Schusses aus dem sprichwörtlichen Effeff.
All sein Wissen über dieses Teilgebiet der Forensik hat er auf gut 100 Seiten zusammengedampft, damit es immer noch leicht verdaulich bleibt. Mit etlichen Tabellen sowie einer guten Hand voll Fotos gibt er dem Neu-Fachmann wie dem interessierten Laien eine gute Ahnung von der Ballistik. Mich begeistern die Detailverliebtheit und die Akribie, mit welchen der Autor sein Wissen offenbart.


Für Menschen, die sich in dieses spannende Teilstück der Physik einarbeiten wollen, könnte dieses Büchlein sehr interessant sein. Vielleicht entwickelt es sich, wie schon andere Bücher des Autors, zu einem neuen Standardwerk für Einsteiger.

Dr. Manfred Lukaschewski
»Die kriminalistische Ballistik«, erschienen in der Reihe »Magie der Forensik« im Antheum Verlag – 120 Seiten für 12,00 €

ISBN 978-3959494960

Zu beziehen beim Verlag und überall, wo es Bücher gibt.

»Affinity Publisher – Der praktische Einstieg« von Georg Walter

Nach einem Buch, das einem nicht nur die Grundlagen des DTP-Programms der Marke Affinity näherbringt, sondern auch mit Hintergrundwissen aufwartet, sucht sicher mancher Einsteiger in das Programm.

Um es vorwegzunehmen: Dieses Buch hat für mich Hand und Fuß.
Nahezu selbstverständlich ist die für den Rheinwerk-Verlag mittlerweile schon sprichwörtliche Qualität des Druckwerks. Es kommt auf einem Bilderdruckpapier daher, auf dem sich jede noch so kleine Einzelheit der Screenshots sehr kontrastreich darstellen lässt. Mit denen geizt dieses Werk wahrlich nicht, denn sie sind unabdingbar, will man die Programmarchitektur verstehen.
Das wiederum gelingt mir zwar nur nach und nach, es ist aber zwingend erforderlich, wenn man wenigstens semiprofessionell damit arbeiten, also einen Workflow zustande bringen will.

Georg Walter ist der Richtige, wenn man jemanden sucht, der einen für dieses Programm begeistert. Die Verlagslektorin ist dieser Begeisterung übrigens ebenso schnell erlegen, wie ich.
Dass der Autor eines solchen Buches sich in dem Programm auskennt, wie in seiner Westentasche, möchte man voraussetzen. Doch in diesem Buch spüre ich auf jeder Seite Georg Walters Begeisterung für dieses Produkt. Was mir auffällt, ist die Leichtigkeit, mit welcher der Autor sein Wissen mit dem Leser teilt. Ich jedenfalls fühle mich angesteckt, wirklich alles auszuprobieren, was das Buch vorschlägt. Denn es gelingt fast immer im Handumdrehen.

So stelle ich mir ein Grundlagenhandbuch vor. Es ist klar, präzise, wartet nicht mit unnötigem Wissen auf und falls es doch einmal so scheinen sollte, wird dieses Wissen anderenorts dringend benötigt.
Besonders hervorheben möchte ich noch einmal das Kapitel mit dem Hintergrundwissen, das selbst sehr Wissensdurstige nicht im Regen stehen lässt. Weiterhin beachtenswert finde ich die Download-Möglichkeit für sämtliche Beispielprojekte.

Ich möchte dem Rheinwerk-Verlag zu diesem Publisher-Einsteigerbuch gratulieren und freue mich bereits jetzt auf Georg Walters Fortsetzung für Fortgeschrittene.
Wer inzwischen mehr über den Affinity Publisher wissen will, dem sei Georg Walters Affinity-Magazin empfohlen, das über www.magazin62.de zu erreichen ist. Hier stellt der Autor neben seinem profunden Wissen ebenfalls viele Materialien digital zur Verfügung.

Walter, Georg
Affinity Publisher – Der praktische Einstieg
erschienen als Softcover im Rheinwerk-Verlag für 29,90 €
ISBN 978-3-8362-8009-9
Dieses Buch ist beim Verlag und in allen Buchhandlungen zu bekommen.

»Leben im Rhythmus der Natur« von Amanda Koch

Im Augenblick ist Oktober 2020. Samhain, eines der Jahreskreisfeste, die unsere Ahnen feierten, steht vor der Tür und damit auch die dunkle Jahreszeit.
Doch dieses Samhain wird nicht so, wie jene davor. Es wird für viele schöner, denn in diesem Jahr ist das Jahreszeiten-Journal von Amanda Koch erschienen.
Die Autorin möchte erreichen, dass sich noch mehr Menschen wieder stärker mit der Natur verbinden. Unsere Ahnen hatten eine starke Verbindung zur Natur, denn sie lebten in und mit ihr. Wir haben diesen Kontakt zum großen Teil verloren, ja es gibt sogar Menschen, die kaum noch mit der Natur in Berührung kommen.
Wer kennt schon noch die Namen der alten Feste: Samhain, Yule, Imbolc, Ostara, Beltane, Litha, Lughnasadh und Mabon? Wer weiß, welche Feste sich heute vor diese alten Feste geschoben haben und wer weiß noch, was wir da eigentlich feiern?

Das Cover des Journals mit freundlicher Genehmigung des Familia-Verlags

Das wunderschön gestaltete Jahreszeiten-Journal von Amanda Koch gibt Auskunft auf all diese Fragen und es beantwortet sogar welche, die mir noch gar nicht eingefallen waren.
Die Autorin hat seit Jahren selbst im Zyklus der Natur und im Rhythmus dieser Feste gelebt und sie hat dem nachgespürt, was noch an altem Wissen in unserer Volksseele vorhanden ist. Dieses umfassende Wissen über den Jahreskreis und seine Feste stellt sie dem Leser und besonders auch der Leserin nun zur Verfügung. Und das auf ganz besondere, ja magische Art.
So finden sich liebevolle, kleine Rituale und es gibt hilfreiche magische Worte zu lesen, mit denen man sich mit den Jahreszeiten verbinden kann. Immer wieder finden sich kleine Meditationen, die dabei helfen, sich der Schwingung der herrschenden Jahreszeiten anzupassen. Amanda Koch erklärt auch, wie es gerade um die Mondin steht, die so großen Einfluss auf unser Leben und besonders das der Frauen hat, dass sogar die Hälfte der Jahresfeste unter ihrer Ägide gefeiert wird.
Zudem findet die Leserin bzw. der Leser immer wieder leere Seiten, um eigene Eindrücke und Erkenntnisse festzuhalten. Im Übrigen ist dieses Journal wie ein Kalender zu verstehen, ein Kalender ohne Datumsangaben, denn auch unsere Ahnen lebten nach den Jahreszeiten, nicht nach Daten. Doch dieser Kalender beginnt nicht wie gewohnt, sondern genau jetzt, im Oktober. Weshalb, darf der interessierte Leser gern selbst erkunden.

Vom farbenfrohen Cover, das mir übrigens ausgesprochen gut gefällt, bis hin zur Gestaltung des Innenteils ist dieses Büchlein ein wahrer Seelen- und Augenschmaus. In ihm schwingt das Wissen unserer Ahnen mit, zu dem uns der Zugang durch die permanente Lektüre und die Benutzung dieses Journals durch das ganze Jahr ein wenig erleichtert wird.

Amanda Koch ist Yogalehrerin, Autorin und Erinnern an den alten Pfad der Natur. Sie lebt und arbeitet in Leipzig.

»Christina – Bewusstsein schafft Frieden« von Christina von Dreien

Eine Symphonie der Liebe

Wer die ersten beiden Bände der Christina-Reihe kennt, für den war es gar keine Frage, sich auch diesen dritten Band zu kaufen und zu lesen.
Schon am Anfang wird klar, dass hier nicht die Mutter aus ihrer Sicht etwas beschreibt, nein Christian ist nun aus den Kinderschuhen herausgewachsen und hat selbst bestimmt, was in diesem 3. Band veröffentlicht wird. Das finde ich prima. Sie hat es mit ihrer unverwechselbaren Art geschafft, den Leser mit auf ihre Seminare zu nehmen und ihn doch glauben zu lassen, sie hätte das Buch nur für ihn allein geschrieben.

Das Cover des Buches mit freundlicher Genehmigung des Verlags

In diesem Buch ist so viel Wissen aus anderen Dimensionen, aus ihrem eigenen Erleben und den Zusammenhängen, die uns manchmal an unsere Grenzen kommen lassen, notiert. Sie beantwortet auch Fragen zu Wundern, zum Quantenfeld, zur Wahrnehmung der Zeit und vielem mehr. Ich finde es immer wieder toll, wie Christina es schafft, dass jeder einzelne Leser sich mitgenommen fühlt und sich trotzdem seine eigene Meinung zu den vielen Themen im Buch bilden kann. Das begeistert mich immer wieder.
Eins muss ich noch anfügen, das ist kein Buch, welches man in einem Stück durchlesen kann. Unser Bewusstsein will sich durch das Gelesene immer wieder erweitern und braucht dadurch Pausen von unterschiedlicher Dauer, um das Gelesene zu verarbeiten und zu integrieren. Ein Prozess, der sehr individuell ist. Alles in Allem bezeichne ich es als sehr empfehlenswert.

Christina von Dreien
Bewusstsein schafft Frieden
als Hardcover erschienen bei Godvina für
ISBN 978-3-9058-3167-2
Dieses Buch ist in allen Buchhandlungen erhältlich.

»Unsterbliche Kinderseelen – die Abenteuer der menschlichen Seelenreise« von Bernard Jakoby

Ich möchte mir gar nicht vorstellen, welchen Schmerz Eltern durchleben, wenn ihr Kind stirbt. Sie können seine Entwicklung nicht verfolgen, können nicht sehen, wie es aufwächst, erwachsen wird – es muss furchtbar sein. Doch dieses Buch vermag zu trösten.

Viele trauernde Eltern möchten gern über ihr Erleben in der schmerzvollen Zeit nach dem Tod ihres Kindes kommunizieren, so der Autor. Doch es gibt kaum jemanden, der ihnen zuhören möchte. Meist wohl aus falsch verstandenem Mitgefühl. Doch darüber zu reden hilft, zu verarbeiten. Wie gut, dass es den deutschen Sterbeforscher Bernard Jakoby gibt.

Das Buchcover mit freundlicher Genehmigung des Verlags

Jakoby macht Hoffnung. Hoffnung darauf, dass diese Kinderseelen nicht verloren sind.
Doch von vorn, der Autor fängt schließlich auch nicht mittendrin an.
Er erklärt nämlich zuerst, was unter den Begriffen Bewusstsein und Seele zu verstehen ist. Sodann geht er auf das Phänomen der Reinkarnation ein, beleuchtet es aus Sicht verschiedener Religionen und vergleicht das Ganze mit dem heutigen Wissen darüber. Die Ergebnisse verschiedener Reinkarnationsforscher und Rückführungstherapeuten geben anschließend Aufschluss darüber, dass die Reinkarnation kein esoterisches Geschwurbel, sondern vielmehr eine belegbare Tatsache ist.
Sodann geht Jakoby auf die Erinnerungen von Kindern an ihre früheren Leben ein. Er lässt Hinterbliebene Geschichten erzählen, bei denen sich einem die Haare am gesamten Körper aufstellen und darunter gibt es solche, wo sich frühere Existenzen sogar namentlich belegen lassen.
Im Kapitel mit dem Titel ›Kinder sterben anders‹ lässt er uns an erstaunlichen Reifungsprozessen teilhaben, die Kinder durchleben, bevor sie diese Welt und ihre Eltern wieder verlassen. Besonders ergreifend, aber auch besonders trostspendend waren für mich die Kapitel, in denen Jakoby über die Trauer mit Kindern, Fehl- und Totgeburten sowie Suizid im Kindes- und Jugendalter spricht. Dabei lässt er immer wieder Hinterbliebene aus ihrem Erleben berichten, was das Ganze noch viel glaubwürdiger macht.
Nachdem ich das letzte Kapitel des Buches gelesen hatte, waren sowohl meine Angst vor dem Verlust eines geliebten Menschen, als auch meine eigene Angst vor dem Tod verschwunden. Sie lösten sich in Wohlgefallen auf, denn das Lesen dieses Buches spendet echten Trost. Ich bin mir jetzt sicher, nach dem Tod geht das Leben weiter und wir sehen uns alle wieder.

Jakoby forscht seit vielen Jahren über das Sterben, hält Vorträge und Seminare zu diesem Thema und hat bereits mehrere Bücher veröffentlicht. In seinem neuesten Buch bringt er viele Dinge auf den Punkt. Nicht nur für Eltern, die durch dieses Tal der Tränen gehen müssen, kann es tröstlich sein, dieses Buch zu lesen.

Bernard Jakoby
Unsterbliche Kinderseelen: Die Abenteuer der menschlichen Seelenreise
als gebundenes Buch erschienen bei Knaur MensSana für 20,00 €
ISBN 978-3-4266-5857-4
Dieses Buch ist in allen Buchhandlungen erhältlich.

»Seelenreisende – Mediale Reisen in die Welt der Seele« von Ralf Hungerland

»Dieses Buch nimmt dich mit auf eine persönliche Reise in die Welt der Seele. Es sind Reisen in früheren Leben, in die Seelenheimat, die geistige Welt und zu fernen Seelenplaneten. Ralf Hungerland erzählt authentisch und mit einer Prise Humor, wie er diese Welt kennenlernte«, heißt es im Klappentext des Buches. Das machte mich neugierig.

Seelenreisen sind in unserer modernen, materialistisch geprägten Welt vielen Menschen immer noch ein Unding, etwas, das außerhalb aller Möglichkeiten liegt, denn schließlich gilt die Existenz einer Seele als wissenschaftlich nicht bewiesen.
Doch nicht nur Menschen mit Nahtoderfahrungen, sondern viele andere, besonders Komapatienten und Kinder berichten immer wieder von Orten, die es nicht geben dürfte, von Zeiten, an die sie keine Erinnerung haben und an Begegnungen, die sie nie gehabt haben dürften. Sind das alles bloße Hirngespinste?

Der Titel des Buches mit freundlicher Genehmigung des Autors

Ich selbst bin in einem Elternhaus aufgewachsen, in dem keine Möglichkeit von vornherein als unmöglich abgetan wurde. Auch die Reinkarnation, also die Wiedergeburt der Seele in immer anderen Körpern lag für mich seit meiner Kindheit somit durchaus im Bereich des Möglichen, genau wie außerkörperliche Wahrnehmungen, der Kontakt mit Verstorbenen oder die Möglichkeit des Besuchs von Außerirdischen auf unserem Planeten. Wir veranstalteten das »Was-wäre-wenn-Spiel« oft und gern. Freilich wurde mit Personen außerhalb der Kernfamilie nicht darüber geredet oder nur mit solchen, die ähnlich »tickten« wie wir. Doch bei allem Denkbaren erhielt ich mir stets eine gesunde Portion Skepsis. Genau wie der Autor dieses Buches.

Aber ich will von vorn beginnen. Der Autor beschreibt zunächst seinen Lebensweg, der ihn bis in die Manageretagen großer Unternehmen führte. Anschließend wurde er, der Neugierige, Ausbilder für NLP, das neurolinguistische Programmieren, und für Hypnose. Bald schon gehörte in Lehrgängen die Altersregression, also das Ansehen eines bestimmten Lebensalters, um bestimmte Glaubenssätze aufzulösen, zu seinen Standardanwendungen. Doch immer wieder geschah es, dass manche seiner Teilnehmer statt in vergangene Lebensalter gleich in vergangene Leben gerieten. Und seltsamerweise konnten diese Teilnehmer anschließend davon berichten, dass Glaubenssätze wie weggeblasen waren oder gar, dass Beschwerden sich gebessert hatten. Das regte ihn zum Forschen an.

Er begegnete Menschen, die vor ihm ähnliche Wege beschritten hatten und lernte von ihnen. Im Laufe der Zeit entwickelte er mit seiner Partnerin eigene Abwandlungen der Seelenreisen, die diese Reisen noch einmal revolutionierten.
Davon, was er bei seinen Forschungen herausfand und was Menschen erzählten, die eine solche Reise unternahmen, berichtet er in seinem Buch, das sich teilweise spannend wie ein Krimi liest. Erstaunlich sind die Möglichkeiten, die sich für den Einzelnen ergeben, ohne dass man gleich an derlei wie Reinkarnation glauben muss. Im Grunde genommen sprechen die Ergebnisse für sich.

Letztendlich gibt die wissenschaftliche Forschung dem Autor recht, denn sie findet immer mehr Belege dafür, dass unsere Seele eine ewig währende Reise unternimmt, auf der die momentane Existenz nur eine Station von vielen ist.
Ich habe bei der Lektüre dieses Buches sehr vieles für mich und mein Leben mitgenommen. Nicht zuletzt sehe ich heute dem Tod gelassener entgegen, denn ich bin mir sicherer den je: Nach dem Tod geht das Leben weiter.

Ralf Hungerland
Seelenreisende – Mediale Reisen in die Welt der Seele
erschienen bei Tredition, als Taschenbuch für 14,99 €
(andere Ausgaben sind erhältlich)
ISBN 978-3-7497-3881-6
Dieses Buch ist in allen Buchhandlungen sowie unter www.tredition.de erhältlich.